G26 Gruppe XV. Musikalische Instrumente.
Martin Millers Sohn , Moritz Franz, Carl Boft^itz, Robert
Preis Jacob Radi, Hermann Richters, Jacob Rösner Joseph
Sandner, J. Senger, Johann Schmidt, Joseph Schmiedmayer,
Franz Siebert, Ignatz Wasinzek, Leonhardt Zahnle.
B. Im Orgelbau.
Rieger & Sohn aus Jägerndorf für eine Orgel mit folgender
Disposition. Das Werk hat zwölf klingende Register, eine Pedalkoppel,
Pedaloctavkoppel; 2 Collectivzüge nebst einem Crescendo.
1. Principal
2. Gamba .
3. Salicional
4. Gedackt .
5. Flöte . .
6. Bourdon .
7. Rohrflöte
8. Octav . •
9. Octav . •
10. Mixtur
Fuss
8
8
8
8
16
4
4
2
27s
Pedal
11. Subbass .
12. Octavbass
16 Fuss
8 „
Mixtur /s )! . . „ ,
Die Windladen (Kegelwincflade) mit Leistenmechanik und 1 unda-
ment zum Abschrauben. Das Gebläse besteht aus zwei Magazinbälgen,
ie einem für Manual und Pedal nebst einem Schöpfer. Sehr correcte
Arbeit, aber massiger Ton und ungleich in den Registern.
Peppert aus Steinamanger in Ungarn für eine Orgel mit folgen
der Disposition:
Principal ® Fuss
Flöte 8 „
Octav 4 und 8 „
Bourdon 16 »
Zwei Blasbälge sind Froschbälge.
Die Windladen sind Schleifladen. Zwei Regulirungstritte. Umfang
der Claviatur vom grossen C bis zum viergestrichenen F.
Lechleitner aus Innsbrusk für eine Verbindung von Pianoforte,
Zungenwerk und Pfeifen, wie bereits erwähnt eine neue Auflage des
alten Claviorganums im 16. und 17. Jahrhundert. Lechleitner nennt
sein recht gut gerathenes Instrument Pansymphonion.
Auch eine elektrische Orgel stellte im Industriepalaste der Orgel
baumeister Weigle aus Stuttgart auf; dieses Werk konnte aber nicht
mehr beurtheilt werden, weil dasselbe erst nach beendigter Arbeit der
Jury errichtet wurde.
Frankreich. Die hervorragendsten französischen Firmen Erard
(gegründet 1780), Pleyl & Wolf (gegründet 1807), Herz (Henri)