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Full text: Musikalische Instrumente, Wiener Weltausstellung Heft 12

640 Gruppe XV. Musikalische Instrumente. 
Deutschland . . 19 Oesterreich 
Ungarn .... 2 
Frankreich ... 2 
Amerika . 
Belgien 
Italien . 
13 
1 
15 
und Aussteller von besaiteten Schlaginstrumenten aus: 
Deutschland . . . . 14 und aus 
Oesterreich 11 
Die besaiteten Schlaginstrumente und die Saiten für Streichinstru- 
inon e wur en der dritten Section zur Prüfung überwiesen, weshalb 
wir auch hier bei Besprechung der zweiten Section nur die Streich 
instrumente in ihrer Güte und Bauart ins Auge fassen. Die Prüfung 
der Streichinstrumente ging unter dem freundlichen Beistand treff- 
mher Künstler: der Herren Dont, Köver und Kral, welche sich mit 
grösster Bereitwilligkeit der mühevollen Leistung unterzogen, vor sich 
Der von der zweiten Section bei der Probe beobachtete Vorgang 
gestattete jedem einzelnen Aussteller, jene Exemplare der von ihm 
expomrten Instrumente einer und derselben Familie, welche er seihst 
eur ei ung durch die Jury für werth hielt, auszuwählen und 
vorzuiunren. 
Auch wurden sämmtliche Aussteller, sei es durch Vermittelung 
ihrer Commissionen, sei es direct von Tag und Stunde der vorzuneh 
menden Prüfung rechtzeitig verständigt. 
Um so mehr muss es beklagt werden, dass die Mehrzahl der Aus 
steller weder persönlich vor der Jury erschien, noch in genügender 
Weise sich vertreten liess, so dass die Section in manchen Fällen selbst 
der notwendigsten Auskünfte über die für die Beurteilung wichtiger 
Umstande insbesondere der Kenntniss der Erzeugung oder der Verkaufs 
preise entbehrte. ' ' 
Die zweite Section lehnte daher jede Verantwortlichkeit für die 
en betreffenden Ausstellern hieraus etwa erwachsenden Nachtheile ab. 
Um die Prüfungsberichterstattung, überhaupt um die ganze Thätig- 
eit der zweiten Section erwarb sich der ungarische Juror Herr Direc- 
oi Herzfeld grosse Verdienste, dessen Angaben in jeder Beziehung 
unbedingt zu unterschreiben waren. 
Das nicht ohne Mühe erlangte Local zur Abhaltung der Probe 
Kess, namentlich was die Akustik betraf, Vieles zu wünschen übrig. 
a jedoch für alle Concurrenten die Chancen dieselben waren, so durfte 
man sich über die entstandenen Bedenken hinwegsetzen. 
Ungeachtet des ausserordentlichen Fortschrittes der Technik im 
Allgemeinen und abweichend von den erfolgreichen Bestrebungen in 
anderen Zweigen des Instrumentenbaues richten die Verfertiger von 
Streichinstrumenten fortwährend ihre Blicke in die Vergangenheit und 
beschranken sich nach wie vor mit Recht darauf, ihre Erzeugnisse so
	        
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