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Full text : Metall-Industrie, Wiener Weltausstellung Heft 15

316

Gruppe  VII.  Metall  -  Industrie.
und  vier  Backöfen,  zwei  Wasserschiffen  und  polirter  Kochplatte,  ferner
ein  Miniaturherdchen  zum  Aufstellen  auf  den  Tisch,  um  für  sechs
Personen  darauf  zu  kochen;  sodann  einen  grossen  Dörrofen  mit  besonderer ­
  Feuerung  und  endlich  ein  kleines  Dörröfchen  zum  Aufstellen  auf
einen  Herd.  —  H.  Laichinger  in  Stuttgart  brachte  ebenfalls  einen
Restaurationsherd  ähnlichen  Baues  mit  vier  Backöfen  und  zwei  Wasserschiffen. ­
  —  Nie.  Martin  in  Tübingen  sandte  zwei  einfache  Familienherde ­
  mit  seitlicher  Feuerung,  E.  Martin  in  Heilbronn  vier  desgleichen,
theils  mit  seitlicher,  theils  mit  mittlerer  Feuerung.
H.  Galler  in  Constanz  hatte  zwei  einfache  leichte  Familienherde
ausgestellt,  einen  kleineren  mit  seitlicher  Feuerung  der  andere  mit  mittlerer ­
  Feuerung  und  zwei  Backöfen  rechts  und  links  davon,  neben  dem
einen  das  kupferne  Wasserschiff.
D.  Unkel  in  Bastatt  hatte  drei  billige  Familienherde,  zwei  sehr
zweckmässig  mit  mittlerer  Feuerung  und  doppeltemaillirtem  Blechwasserschiff ­
  (die  einzig  vorhandene  derartige  Ausführung),  der  Backofen ­
  zum  Herausnahmen  eingerichtet,  so  dass  das  Innere  sehr  bequem
von  Russ  zu  reinigen.  Der  dritte  Herd  war  von  abweichender  Constructionmit
  hohen  Füssen,  Backofen  und  Wasserschiff  befindet  sich  hier  über
einander  in  einem  Aufsatz  auf  dem  hinteren  Herdtheil,  eine  ältere  für
die  gemauerten  Herde  beliebte  Construction,  die  hin  und  wieder  auch
noch  für  transportable  Herde  beibehalten  wurde.  Das  Feuer  geht
hierbei  nicht  nieder,  sondern  zieht  immer  aufwärts,  was  für  das  Anheizen ­
  namentlich  unter  ungünstigen  Witterungsverhältnissen  bei
schlecht  ziehenden  Kaminen  von  Vortheil  sein  kann.  Bei  dieser  Anordnung ­
  ist  mehr  Abkühlfläche  vorhanden,  als  hei  den  Tischherden
(der  Raum  unter  der  Kochplatte  ist  unbenutzt),  weshalb  die  ökonomische
Leistung  etwas  geringer  ausfallen  muss.  —  L.  Wagner  in  Karlsruhe
sandte  einen  grösseren  Familienhercl  mit  mittlerer  Feuerung  stark  im
Material  ausgeführt,  ferner  zwei  Restaurationsherde  und  endlich  einen
Dörrofen.  —  H.  Brenner  in  Heidelberg  hatte  einen  mittelgrossen
Familienherd  mit  seitlicher  Feuerung,  aber  zwischen  Kochplatte  und
Backofen  eingelegter  Zunge,  so  dass  die  Flamme  Zurückschlagen  muss,
ohne  sich  gleieh  am  Wasserschiff  zu  kühlen,  ferner  einen  grossen
Familienherd  mit  Einrichtung  zum  Braten  am  Spiess,  endlich  einen
grossen  Restaurationsherd.
C.  G.  Schlotterer  in  Speier  hatte  einen  mittelgrossen  Familienherd ­
  gebracht,  von  eigenthümlicher  Zugführung;  das  Feuer  befindet
sich  seitlich,  das  ganze  vordere  Zweidrittheil  ist  Kochfläche,  das  Wasserschiff ­
  ist  hinten  hingelegt.  —  Aut.  Bickel  in  Wiesbaden  zeigte  zwei
Herde  in  feiner  Ausführung,  einen  grossen  Familienherd  mit  geschliffener ­
  Platte,  Feiler  seitlich;  ferner  einen  Restaurationsherd  mit  Feuer
in  der  Mitte  und  vier  Backöfen  sowie  Wasserbad,  —  J.  G.  Reichwaldt
  in  Siegen  stellt  einen  rein  eisernen  (nicht  ausgefütterten)  Herd
            
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