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Section IV. Waaren aus anderen Metallen etc.
Blei zu einer Waarenmenge im Werth von 1 800 000 Rmk. verarbeitete.
Ihr am nächsten steht die zuerst genannte Actiengesellschaft mit
540 000 Rmk. Jahresproduction, welche 290 Arbeiter beschäftigt.
S. Elster, welche Firma besonders Gasmesser, Photometer, Gasregulatoren,
Eichungsapparate und dergleichen fertigt, giebt 522 000 Rmk.
an, Hornemann & Beckmann 75 000 und F. A. Schmidt 63 000
Rmk. Wild & Wessel arbeiteten mit 425 Arbeitern und einer Dampfmaschine
von 20 Pferdekraft und producirten 500 000 Lampen resp.
Brenner, deren Absatz zu “/) auf deutschem Markt stattfand. Ls mögen
diese Zahlen einen ungefähren Begriff von der Bedeutung dieses
Industriezweiges geben.
Deutschland hatte auch eine Novität auf dem Gebiet der Petroleumlampen
aufzuweisen, die sogenannte Hydropetrollampe, von 1 rof. Di.
Zaengerle in München erfunden. Bji derselben wird das Sinken des
Oelspiegels, wodurch die Entfernung desselben von der Flamme in einer
für die Leuchtkraft schädlichen Weise vergrössert wird, mittelst eingefüllten
Wassers verhindert.
Ausserdem dürfen wir die Specialität von Max Raphael in Bieslau,
Lampencylinder, Schirme und Rauchfänge von Glimmer, nicht
übergehen. 1871 wurden 5000 Ctr. Glimmer auf solche und andere
Gegenstände verarbeitet.
Wenden wir uns nach dem Westen unseres Vaterlandes, so haben
wir in Iserlohn und in Mainz bedeutende Etablissements zu nennen,
welche auf der Ausstellung mit ihren Erzeugnissen vertreten waren. Es
sind vorzugsweise Kronleuchter für Gas und Kerzen. Die auf giossem
Fusse eingerichtete Mainzer Fabrik,Gasapparat- und Gussweik-Actiengesellschaft,
welche mit 1153 Arbeitern (davon 42 Directions-,
Aufsichts- und Rechnungsbeamte) und zwei Dampfmaschinen von 30
Pferdekraft arbeitet, hatte ein reichhaltiges und geschmackvolles Sortiment
ausgestellt. Ein Haus, J. H. Schmidt Söhne (Inhaber J. Basse
& A. Loebbecke) in Iserlohn, 1765 gegründet, verarbeitete 1871 für
93 000 Rmk. Rohmaterialien mit 155 Arbeitern zu einer Production
von 324 000 Rmk. Ihre Kronleuchter für Kerzen in Bronze waren
wohl gut, doch Hessen die Formen Manches zu wünschen übrig, liotz
dieser bedeutenden Erfolge stehen die deutschen Fabrikate den englischen,
z. B. von Winfield, doch noch nach, besonders in der hohen
Vollendung aller Details.
Oesterreich. Wenn man nach den zur Zeit der Ausstellung
gemachten Angaben schliessen darf, dann steht Oesterreich durch
Massenproduction an der Spitze der hier erwähnten und in Betracht
kommenden Länder. Es wurden Productionen einzelner Firmen zu Va,
ja zu l-'/j Milk Stück Lampen per Jahr genannt.
Der Absatz des österreichischen Fabrikates ist vorzugsweise nach