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Gruppe \ II. Metall-Industrie.
solcher Lehranstalten , in welchen nicht nur jugendliche Arbeiter den
notlugen Unterricht, sondern auch die Fabrikbesitzer künstlerischen
Katn und Beihilfe erhalten können.
Als Uebersicht des heutigen Umfanges der Pforzheimer Industrie
mögen folgende Angaben dienen.
Die Stadt Pforzheim hatte 1873 circa 23 000 Einwohner ("1871
19 800 Einwohner).
Die Zahl der bestehenden Fabriken sind:
275 Byouteriefabriken und-Geschäfte mit 6500 Personen
30 Emailleurgeschäfte ..... 120
21 Juwelier- und Fassergeschäfte . „ 45 ”
37 Graveurgeschäfte j 99
12 Guillochirgeschäfte 45
16 Stein- und Glasschleifereien . , 90
19 Mechanische Werkstätten . . . 120
8 Estamperieen jgp
7 Feilenhauergeschäfte ... 25
13 Etuisfabriken jgQ
12 Pressereigeschäfte (jq
19 Mechanische Etablissements . . K)0
10 Kehretsmühlen u. Scheideanstalten „ 40
5 Pariserrothfabriken 10
12 bärberei- und Vergoldergeschäfte „ 30
4 Double-, Blech- u. Drahtgeschäfte „ 15
mit 7620 Personen
500 Geschäfte
Von dieser Zahl sind circa 5600 Männer und 2000 Frauen und
Mädchen.
An Arbeitslöhnen wurden 1872 circa 4 750 000 fl. gezahlt und
zwar erhält : 0
ein männlicher Arbeiter durchschnittlich
„ weiblicher
r ”
„ braveur
„ Bijoutier
eine Polisseuse ....
„ Kettenmacherin . .
ein männlicher Lehrling
„ weiblicher
12
6‘A
18—22
16—20
8—10
8—10
3
2 V,
11.
pi. Woche mit Aufbesserung bei entsprechender Leistungsfähigkeit.
An Edelmetal wird jährlich circa für 121/4 Mill. Gulden an
echten und unechten Steinen für circa 1 Mill. fl. verbraucht, ausgenommen
einzelne besonders feine Stücke, welche ausnahmsweise gemacht
werden. Der Gesammtherstellungswerth der Wanreu vom Jahre