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Gruppe VIII. Holz-Industrie.
Ein kleiner, einthüriger Schrank zum Auf bewahren seidener Zeuge:
der Sockel Ebenholz; die Flächen des Kastens mit Thuja fournirt,
seine Glieder von Amaranthholz, von letzterem auch der Rahmen der
Thür; dieser Füllung Ebenholz mit Elfenbeineinlagen, umrahmt von
hirngeschnittenem Palmholz mit Ebenholz- und Elfenbeinlinien.
Ein Buffet nach Zeichnung von E. Prignot: Hauptglieder von
Ebenholz, die Füllungen aus dunkelgeadertem Olivenholz mit Einlagen
von schwarzem und braunem Ebenholz und in Ebenholzrahmen.
Ein kleiner, achteckiger Tisch: die Platte von schwarzem, braun-
rothgeflammtem Ebenholz, umsäumt von Buchsbaum- und Elfenbein
einlagen auf schwarzem Ebenholzgrund. ,
Die Platte eines Tisches für ein Zimmer, in dem kostbar gebun
dene Bücher bewahrt werden, daher mit dunkelrothem, von goldgepress
ter Bordüre umsäumtem Leder bezogen. Der Rahmen, welcher das
Leder umschliesst, diesem zunächst von Ebenholz und Amaranth, ge
trennt durch Elfenbeinlinien, dann braunschattirtes Ebenholz in gelb
licher Mahagoniumfassung, die äussere Tischkante schwarzes Ebenholz.
Die vier (durch die Grösse des Leders bedingten) Eckfelder von ge
tüpfeltem Palmholz.
Eine runde Tischplatte (deren Gestell auf Seite 389 beschrieben
ist). In der Mitte eine vielstrahlige Rosette, deren Mittelblume mit
lichten Blättern (Birn- und Buchsbaum) auf Mahagonigrund, umrandet
von Ebenholz- und Elfenbeinlinien; die Strahlen von dunklem Nuss
baum mit Elfenbein - Endblüthen in Buchsbaumkelchen auf Birnbaum
grund. Wieder Ebenholz-Elfenbeinkreislinien. Ein Palmettenkranz
auf lichtgelbem Birnbaumgrund; die eingelegten Ornamente von grün
gebeiztem Ahorn, Ebenholz und dunklem Birnbaum. Nochmals feine
Elfenbein-Ebenholzkreise, welche ein breites, ringförmiges Feld um-
schliessen, für /dessen Verzierung das Motiv einem ausgespannten, an
den vierzehn Zipfeln mit Knöpfen auf dem Tischrande befestigten Tuche
entlehnt ist. Die Fläche des Tuches von gelbem Atlasholz, die Knöpfe
von Ebenholz mit Mahagoni - Einlage, elfenbeinernem Auge und Rand.
Von den Knöpfen strahlen je drei intarsirte Blüthenzweige aus; einer,
nach dem Centrum des Tisches gerichtet, bezeichnet die Naht, welche,
durch die Grenzen der vierzehn Atlasholzfournierplatten entsteht; je
zwei folgen dem flachbogigen Saum des Tuches, in dessen Mitte sic in
einer offen ausgebreiteten weissen Blume Zusammentreffen. Diese Blüthen
zweige bestehen aus grün gebeiztem Ahorn für die Blätter, Nussbaum
und Mahagoni für die Stiele, Elfenbein für Knospen und Blumen; sie
sind einfach schön in der Fläche stilisirt, ihr Motiv dem echten Jasmin
entnommen. Auf den Kreisabschnitten ausserhalb des Tuches erscheint
wieder das lichte Birnbaumholz der Mitte, umrandet von einem zarten
Friese aus denselben Hölzern wie das Mittelstück der Platte. Die
äussere Kante besteht aus braunem mit schwarzem umsäumtem Ebenholz.