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Aluminium und Aluminiumverbindungen.
diese Mischung in einem Tiegel zur Weissgluth erhitzt. Nach Ver
suchen von Deville gelingt die Reduction nach dieser Methode nicht.
Hr. Knowles 1 ) zersetzt Chloraluminium bei hoher Temperatur
durch Cyankalium.
Hr. Fleury 2 ) in Boston, reducirt Aluminium aus Thonerde, welche
er mit Gastheer, Harz, Petroleum und ähnlichen Substanzen zu
einem Brei anmacht. Dieser Teig wird zu Kugeln geformt, welche
nach dem Trocknen in einer Röhre bei Kirschrothgluth mit Kohlen
wasserstoffen unter einem Druck von 20 bis 30 Pfd. pr. Quadratzoll
behandelt werden. Der erhaltene Aluminiumschwamm wird mit Zink
geschmolzen und letzteres nachher abdestillirt.
Schliesslich sei noch ein von Hrn. Gauduin 3 ) vorgeschlagenes
Verfahren erwähnt, dem er das wohl etwas anzuzweifelnde Epitheton
„economique“ beilegt. Danach soll Kryolith mit der gleichen Menge
Kochsalz zusammen geschmolzen und durch die geschmolzene Masse
der elektrische Strom geleitet werden. Am positiven Pol ent
weiche gasförmiges Eluor, während am negativen Pol sich das Aluminium
ansammele.
Das käufliche Aluminium ist nie chemisch rein, wie aus den fol
genden Analysen ersichtlich ist.
1. 2.
Aluminium 88'35 92 - 969
Silicium 2’87 2'149
Eisen 2'40 4'882
Kupfer 6'38
Blei Spur —
Natrium — Spur
6. 7.
Aluminium 96"16 94'7
Silicium 0 - 47 3'7
Eisen 3'37 1 6
Kupfer —
Blei — —
Natrium —
1. Pariser, nach Salvetat. 2. Pariser. 3. Berliner, nach Mailet.
4. Pariser, im Haag verarbeitet. 5.U.6. Pariser, nach Dumas. 7. Von
Bonn bezogen, nach Kraut. 8. u. 9. von Morin & Co. zu Nanterre
(1862), nach Kraut. 10. Ebendaher, nach Sauerwein.
1) Knowles, Rep. of pat. invent. 1858, 249; Wagn. Jahresber. 1858, 1.
2 ) Fleury, Chem. News 1869, 162; Wagn. Jahresber. 1869, 6. 3 ) Gauduin,
Munit. scientif. 1869, 62; Wagn. Jahresber. 1869, 7.
3. 4. 5.
96-253 92-00 92-5
0-454 0-45 0-7
3-293 7-55 6‘8
Spur —
8. 9. 10.
— — 97-20
•04 0-12 0-25
1-62 2-20 2-40
— — Spur