666 Gruppe III. Chemische Industrie.
Nach Osten zu tritt dagegen der Kryolith rein weiss auf und nimmt
mer einen Flächenraum von einigen tausend Quadratfnss ein. Die
Field“ Tr -T r !°? T h Südosten - bis “ ihre Begrenzung vom
„fjeld (Grämt und Gneis), womit sie, einen Winkel von 40° bis 60«
bildend, zusammenstösst.
man ^ tT "“T Kl 7 olitb wird seltener, je tiefer man kommt;
nan stosst dann auf den „schwarzen“ — eigentlich blaugrauen —
etwas durchscheinenden sowie auch auf den „unreinen“ Kryolith. Das
ineral ist in geschichteten Blöcken abgelagert; die. Schichten sind von
Spalten durchfurcht, in denen ein dünner üeberzug einer Eisenverbindung
die Schichten von einander trennt.
Das zu Tage liegende Kryolithlager erstreckt sich von Osten nach
Westen ungefähr fünf Mal weiter, als von Süden nach Norden ') Es
erhebt sich nur unbedeutend über die Meeresfläche, ja liegt an einzelnen
Stellen bei hohem Wasserstand unter derselben. Die Schicht ist
in früheren Zeiten wahrscheinlich höher gewesen und hat sich weiter
in das Gebirge erstreckt, denn man hat an einem 8 Fuss höher geegenen
Punkte im Süden einen isolirten Kryolithblock im Gneis eingelagert
gefunden.
Wenn der Kryolith mehr als 20 p. C. fremder Beimengungen enthalt,
so wird er als Abfall angesehen, da es sich dann nicht lohnt, ihn
zu verschiffen Die verschiedenartigen Beimengungen stehen mit den
umgebenden Gebirgsarten und Mineralien in Zusammenhang 2) Die
vorherrschende Gebirgsart ist hier wie im übrigen Südgrönland hauptsächlich
Granit-Gneis, der grosse Aehnlichkeit mit dem skandinavischen
hat, weil wie bei diesem bald Uebergänge vom Granit zu Gneis, bald
von diesem wieder zu Glimmerschiefer und Chloritschiefer, mitunter
auch zu Hornblendeschiefer stattfinden. Der „Fjeld“ (die technische
Benennung der Gebirgsart) steht bei Ivitüt dem Gneis näher.
Den Kryolith und die denselben begleitenden Mineralien findet man
innerhalb zweier Trappgänge. Beifolgende kleine Skizze nach Tadler
giebt eine Uebersicht der geognostischen Verhältnisse.
Tav!if°art gi 300 a p,;, d T aSSelbe f Ch ' Ca 15 ° EUen lang uud 30 EB en breit,
iaj lei sagt. 300 FussLange und 80 Fuss Breite. Nach Thomsen enth-lli
seck e ge . Quadratellen - nach B 30 000 Quadratfnss.
v cke > „Bericht einer mineralogischen Beise in Grönland 1806 bis 1813 “ Tn
Fonn eines Tagebuchs. Das Manuscript befindet sich im Archiv des kö ni e f
gion], Handels in Kopenhagen. Gieseke Greonlnnrl“ Tn i y-,,!’ V
Encyclopaedia 1861. Th Hoff O , T!ll’ r , ‘ der BdlDbur g h
Arsut Fiord i <4,- f i r,.a i j« * ’ Tmsteiles Eorekomst ved Ivikaet ved
.Arsut r jordi fejd Grönland . Aus „Videnskabelige Meddelelser fra den natur
histonske Forening i Kjöbenhavn“ 1854. J. W. Tayler On 1 „ ,
Etigtok, Greenland.“ Aus „Proceedings of the geoLg SocieJ-' Jail lsle H
T ,u m ’ Copland geographisk und statistisk beskreven. Kjöbenhavn 1857 J
Je > T e i\ •■?°5 le Meddelelsei - an g aae nde KryolithindustriSen.“ In Tho'm
8n s Tldsknft «for Physik und Chemie. Kjöbenhavn 1862.