Eisen.
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mangan, im Hohofen darzustellen. Dieses ist von 20 p. C. an un-
maguetisch und dadurch leicht zu erkennen. (Vergl. auch den weiter
unten folgenden Aufsatz über Mangan).
Nachstehend folgen einige neuere Analysen von Spiegeleisen und
zwar ista. von St. Louis im südlichen Frankreich, erblasen aus mangan-
reichen Erzen von Almeria und Murcia; b. von Schisshyttan und c. von
Finbo in Schweden aus Magneteisenstein; d. und e. von Jauerburg in
Krain, aus triassisehem Brauneisenstein von Sava und beigemengtem
Manganerz von Vigunsza; f. von Lölling in Steyermark und g. vonHra-
dek (Liptau) aus oberungarischem Spatheisenstein.
a.
b.
c.
d.
e.
f.
g-
«C
4-679
3-800
3- 960
4- 500
4-750
3-850
3-982
ß C
0-527
0-370
0-065
Si
0-402
0-254
0-060
1-130
0-590
0-320
0-519
S
0-005
o-oio
0-020
Sp.
Sp.
— 0-050
0-036
0-029
0-006
0-090
0-080
Mn
7- 270
20-350
11-230
8- 340
10-50
3-12
6-865
Hieran schliessen sich folgende Analysen von Manganeisen oder
Ferromangan, welches im Holzkohlenofen zu Jauerburg im Grossen dar
gestellt wird:
a.
b.
0£ C
5-31
5-28
Si
0-09
o-oi
P
0-16
0-18
S
Sp.
Sp.
Mn
23-48
28-70
Cu
Sp.
Sp.
Zwei andere Proben von ebendaher hielten 5"33 w C mit 22 46 Mn
und 5-27 «0 mit 35‘04 Mn und letzteres ist vielleicht die grösste Menge
dieses Metalles, welche je in wirklichem Roheisen gefunden wurde.
Von weissstrahligem Puddeleisen finden sich nachstehende neuere
Analysen; a. von Hüttenberg in Steyermark; b. von Hrädek in Ungarn ;
c. von Jauerburg; d. von Vulcanhütte bei Duisburg; e. von Ilsede bei
Peine; f. von Luxemburg.
«C (3 0 Si
a. 3-95 — 0-36
b. 2-574 0442 0’833
c 1 . 4-230 —
c 2 . 4150 —
d. 3-610 — 0-980
e. 1"170 — 0'133
f. 2-00 — 0-91
P
0-030
0-940
2-895
1-82
S Mn Cu
— 3-91
— 6-187 0-210
— 9-97 —
— 8-13 —
0-034 2-33
0-101 4-144 —
0-08 0-22
Von diesen Roheisensorten sind die beiden letzten besonders reich
an Phosphor und sie werden daher auch immer zusammen mit anderem
Roheisen verpuddelt.