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MAK

Full text : Chemische Industrie, Wiener Weltausstellung Heft 20

Eisen.

783

As  oc  C  ß  C  Si  p  Mn
a.  1-012  0-955  F300  0'648  0'440  0'722
b.  1.290  1-555  0-800  0'015  0'015  0’759
c.  1-698  1-925  0-550  P698  0'041  2-020
und  glaubte  eine  Proportionalität  zwischen  a-Kohlenstoff  und  Arsen  zu
entdecken,  während  Silicium  im  Verhält  niss  abnimmt.
Titan.  E.  Riley  !)  untersuchte  verschiedene  Eisensorten,  die  aus
einem  Eisenerze  mit  3*51  Titansäuregehalt  erblasen  waren,  und  fand  in
a.  und  b.,  grauem,  und  c.,  weissem  Eoheisen:
Ti  «  +  /3C  Si  P  S
a.  1-150  3-31  1-86  0’07G  0-071
b.  0-710  3-18  3'28  0'062  0-058
c.  0-470  3-11  3-55  0'093  0  112

Er  glaubt,  dass  das  Titan  im  metallischen  Zustande  vorhanden  sei
und  dasMangan  vertrete.  Dagegen,  gelang  esD.Forbes  (s.  Eisenerze)
aus  bedeutend  titansäurereiche.ren  Erzen  nur  0'03  Titan  in  das  Eoheisen
zu  bringen.
Vanadin.  Eiley  2 )  fand  auch  in  einem  Eoheisen  von  Westbury
in  Wiltshire,  das  aus  oolithischen  Erzen  erblasen  war,  im  Rückstände
beim  Auflösen  Vanadin.  Auch  findet  sich  stets  etwas  davon  in  dem
Roheisen,  welches  aus  den  Erzen  des  Taberg  in  Schweden  dargestellt  wird.
Wolfram.  Dieses  Metall  wurde  von  P.  Le  Guen  3 )  künstlich  in
Eoheisen  gebracht,  indem  er  im  Arsenal  zu  Brest  reducirtes  Wolframerz
mit  Roheisen  im  Cupolofen  zusammenschmolz,  wobei  es  ihm  gelang,
8-84  p.  C.  Wo  in  die  Legirung  zu  bringen  und  soll  das  Eoheisen  durch
diesen  Zusatz  eine  grosse  Festigkeit  erhalten  haben.  (Veigl.  auch  den
Aufsatz  Wolfram).
Chrom.  Da  manche  Magnet-  und  Brauneisensteine  etwas  Chrom
enthalten,  so  ist  es  nicht  befremdend,  dass  dieses  Metall  gleichfalls  im
Hohofen  reducirt  und  mit  in  das  Roheisen  übergeführt  wird.  Es  fol
gen  einige  Analysen,  welche  diesen  Körper  nachweisen.  a.  Eoheisen
von  St.  Stefan  bei  Eisenerz  aus  chromhaltigem  Thoneisenstein;
b.  graues  von  Choindez  in  der  Schweiz  nach  Fell  enberg  4 ),  c.  mit
Holzkohlen  aus  Magneteisenstein  erblasen  von  Medellin  in  Antioquia,
Südamerika,  weiss,  kleinblätterig,  sehr  hart,  Vol.-Gew.  t  4o,  nach
Boussingault 5 );  d.  aus  Brauneisenstein  mit  7T5  Cr 2  0 3  erblasen,
nach  Winkler 3 ).

1)  Biley,  Mining  and  smelting  magaz.  IV,  Nro.  22,  193;  Berg-  u.
Hüttenm.  Ztg.  1864,  11.  2 )  Biley.  Chem.  soc.  J.  1864,  Jan.,  21;  Bergu.
  Hüttenm.  Ztg.  1864,  236.  8 )  Le  Guen,  Compt.  rend.  LXV11,  967;
Ding],  pol.  J.  CLXXXIII,  220.  4 )  Wellenberg,  Berg-  u.  Hüttenm.  Ztg.
1865,  194.  B )  Boussingault,  Compt.  rencl.  LXVI,  873.  6 )  Winkler,
Jalirb.  d.  geolog.  Beichsanstalt  zu  Wien.  1864,  Nro.  1,  142.
            
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