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Full text: Chemische Industrie, Wiener Weltausstellung Heft 20

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Gruppe III. Chemische Industrie. 
Lichtgraues Roheisen bei Holzkohlen aus Roth- und Brauneisen 
stein erblasen, folgt a. b. c. nach W. Köhler *) und eben solches nach 
A. Streng 2 ) d. von ebendaher und e. von Alexishütte hei Lingen: 
«C ß C Si 
a. 1-08 2‘33 P97 
b. 2-10 1-86 0-99 
c. 1-81 1-86 2-56 
d. 0-838 3-575 2-301 
e. 0-324 3-307 0’892 
P 
0-34 
0-29 
0-602 
0-725 
S Mn 
0-002 0-21 
0-006 — 
0-013 — 
0-002 0-374 
0-316 1-563 
Endlich von schwarzgrauem Roheisen sind die folgenden Ana 
lysen anzuführen. Von Blansko in Mähren, mit Coke erblasen, nach 
v. Gohren 3 ), a. grobkörnig; b. feinkörnig; c. grobkörnig, etwas 
schaumig; d. aus besten Erzen hei Wind von 187 bis 200° C. und 
e. aus kieselreichster Beschickung erblasen; f. und g. ist graues Roh 
eisen von Königshütte in Oberschlesien mit rohen Steinkohlen darge 
stellt nach A. Erbreich 4 ); endlich h. und i. sind Bessemer-Roheisen 
von Neuberg nach v. Lill und Sturm. 
a. 
b. 
c. 
d. 
e. 
f. 
g- 
h. 
a C 
0-640 
1-230 
0-520 
0-741 
0-291 
0-420 
0-510 
0-67 
0-74 
ß c 
2-860 
2- 640 
3- 080 
2-568 
2-453 
2-280 
2- 450 
3- 45 
3-44 
Si 
0-867 
2-096 
1- 193 
2- 217 
1-491 
4-017 
4-568 
1-02 
1-25 
P 
0-327 
0-510 
0-790 
0-144 
0-473 
0-442 
0-04 
0-04 
S 
Spur 
Spur 
0-034 
Spur 
Spur 
0-071 
Spur 
0-02 
Spur 
Mn 
Cu 
1- 900 
3-26 
2- 82 
0-06 
0-06 
Ein Blick auf die vorstehenden Analysen zeigt, dass der Kohlen 
stoffgehalt darin variirt und zwar ist in dem manganreichen Spiegel 
eisen der a-Kohlenstoff am grössten; in dem weissen und strahligen 
Eisen tritt neben dem verminderten «-Kohlenstoff schon /3-Kohlenstoff 
auf, welcher im grauen das Uebergewicht erhält. Die Summe von 
a-Kohleustoff -f- ^-Kohlenstoff stellt sich bei Spiegeleisen zwischen 3 und 
4 p. C. mit Ausnahme des Franklinit - Roheisens, das einen auffallend 
hohen Kohlenstoffgehalt hat; hei dem weissen Eisen ist sie zwischen 
3 und 4 p. C. pjit Ausnahme des weissen Eisens a. von Rothehütte, das 
mit 5’916 einen zu hohen und b. von Rothehütte, sowie e. und f. von 
Ilsede und Luxemburg (s. Hohofenbetrieb), die einen sehr geringen 
*) W. Köhler, Berg- u. Hüttemn. Ztg. 1865, 208. 2 ) A. Streng, 
Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1861, 348. v. Gohren, Obern. Centralbl. 1863, 
638. 4 ) Erbreich, Zeitschr. f. Berg-, Hütten- u. Salinenwesen XI, 301.
	        
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