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Gruppe III. Chemische Industrie.
Die bei D. Kirkaldy in London angestellten Festigkeitsversuche
ergaben folgende Resultate:
Zusammensetzung
&
Elasticitäts-
grenze.
Kg
pro □ cm
Absolute
Festigkeit.
K g
pro □ cm
Verlänge
rung der
Barre durch
den Zug.
Maass der
Zähigkeit
Verringerung
des Barren-
querschnittes
durch den
Zug.
Maass der
Härte
5
10
5
10
20
5
10
95
90
90
85
75
85
80
10
10
Beste Geschiitzbronze
— 90 10
unter 500 Kg
520 „
1118 ,
1334 „
1440 ,
1263 „
1568 „
1356 „
1682 Kg
1830 .
1972 ,
2665 „
2220 „
1621 „
2032 „
2384 „
14-7 p. C.
156 „
72 ,
9-7 „
3-8 „
i-o »
1-1 *
%
6-8 .
27 6 p. G.
26-1 a
21-5 „
15-1 „
10-1 „
33 „
IS „
6'7 „
Anwendung des Nickels für Scheidemünzen.
Den günstigsten Umschwung hat die Nickelindustrie durch die
Verwendung des Nickels für Scheidemünzen erhalten.
Durch Gesetz vom 7. Mai 1850 adoptirte die Schweiz die ersten
nickelhaltigen Münzen, deren Zusammensetzung allerdings noch Vieles
zu wünschen übrig liess. Einestheils enthalten diese Münzen eine
gewisse Proportion Silber, welches aber ohne irgend welchen wirk
lichen Nutzen zu bringen, kaufmännisch verloren geht; vielleicht
beabsichtigte man eine leichtere Constatiruug der Nachahmungen,
die jedoch nur durch die chemische Analyse erfolgen kann, vielleicht
den im Verhältniss zur Grösse höheren reellen Werth der Münzen, der
sich aber durch erhöhten Nickelgehalt derselben viel besser erreichen
lässt. Anderenteils enthalten die Schweizermünzen aber auch Zink,
ein Metall, welches seiner leichten Verflüchtigung beim Schmelzen
wegen nie in den Münzen, bei denen eine genaue Zusammensetzung
mehr als anderswo nöthig ist, Vorkommen sollte.
Die Schweizermünzen sollen in den 20-, 10-und 5-Centimesstücken
je 15, 10 und 5 p. C. Silber und durchgängig 10 p. G. Nickel und im