Kupfer. S99
Wolf“ VerSUChe “ Car0n ’ s1 )- der Geschützbronze durch Zusatz von
Wolfram grossere Härte ohne Verminderung der Festigkeit zu ertheilen
„gab smh, dass das Wolfram weder mit dem Zinn noch mit dem Geschütz
metall zu einer gleichförmigen Mischung sich vereinigt. Wellv 2 ) hat
eine Legirung von Kupfer und Titan schön goldgelb, haltbar und ge-
tZft Nan r Tita “bronze dargestellt. Ohne solche
- o Zusatze hat man Geschützbronze dadurch härter, fester und
homogener zu erhalten gesucht, dass man die Geschütze um einen Korn
giesst, in welchem Wasser circulirt 3 ). Auch giesst man Kanonen um
einen eisernen Kern und bohrt diesen aus. Eine der grossartigsten
Giessereien für Kunst- und Maschinenguss von Thiebaut in Paris ist
von Kolil 4 ) näher beschrieben.
Von der Aluminiumbronze (Kupfer und Aluminium) ist bei letz
terem die Rede. (Vergl. S. 609.) - Zum Bronziren und Färben von
Uper ‘ und Bronzegegenständen hat Hunts) Platinchlorid empfohlen
SSe n p d roÄ’ T geb6n sie stets homogenere und mithin widerstands-
krysteUisahnn^l, * ZU “ lmmenle S irto Metalle, von denen das eine
sirf (7 R k Y 1I§ 1St ’ daS andere aber beim Pestwerden schwer krystalli-
Slrt B - X "Pfer und Blei oder Kupfer und Zinn). 7
ist darin a “ derer , Gl ' U ° d def h0heu Widerstandsfähigkeit der Phosphorbronze
oxydul w ! Tn’- T e “ e ^ uflÖBnn S von 0 ^en, Zinkoxyd und Kupfer-
constatiren las t t f TT, ldhen Bronze stets durch die Analyse sich
menltzm o- d P Tr P h ° B P horhalt >S e “ B ™nzen unmöglich ist. - Die Zusam-
atitamt sf t .• 10 ? ? r ? nZe Wird “ acl1 den Zweck ™- für welche sie he-
und 2V n P TT i lnd h r' nach varürt der Phosphorgehalt zwischen %
/2 P- C. und der Zinngehalt zwischen 3 und 15 p. C.
Dral,/ 6 Zümä ™ eren Phosphorbronzen bis 4 p C. Zinngehalt werden als
Sclüffsbese-hv”’ fUV J eIegraidlenleitUngen Wld Grnbenseile, zu Blech gewalzt, al,
g hnüÄV T f Ü11Zen mld alR Pat ~ ] WIsen vielfach verwendet
lähtkeit Td kTT T 26 mit 5p ' a ZiDn hesitzt eine hiih «re Elasticität
Darstelh L “TT-® lestigkeit als Geschützstahl und wird daher zur
10 r> c 7i von Geschützen und Gewehrläufen verwendet; Bronzen mit 7 bis
für Dan' T gehalt dienen als Maschinentheile, wie Zahnräder, Cylinder
bronzen mU n h Z T UU<1 b T rauBs T Pressen, Achsenlager u. s. w.; die Phosphor-
stellun” von TT” Zlnngehalte > 15 bis 1« P.O., kommen nur bei der Dar
wird die Zn G0Cke V m ' Verweudun S- - Für die Darstellung von Statuen
Verhä tnisTv TT 86 derert gewählt ’ dass iu der Phosphorbronze das
durch de n „T- TT Züul Über 1 : 10 liegt - wobei der Zinngahalt
Phosnhnrl " unsch * en d' al henton bestimmt wird; derartig zusammengesetzte
BronzeWi “ g , " viel schneIlw " ud Scherer, als irgendwelche anderen
Monzelegirungen, die beliebte grüne Patina.
Üehf 1 T reSÜb , erI>h0Sph0rbr0Ilze ist in dem vor Kurzem erschienenen Buche-
technio u ° UZel , egirUng en "ud ihre Verwendungen für Geschützrohre und
lio 1 Ta.. ZweCke Von Pu-Künzel. Dresden 1875. Druck von C. C.Mein-
lu «. Sohne, königliche Hofbuchdruckerei“ zu ersehen).
1863 Ivo 1 ' 0 “’ D J ngL P ° b J ' CLXXII > 44 ' 2 ) Welly, Wagn. Jahresher.
CLXYvvt ^ Dl “ gl - P o1 - J - PLXVI, 235. 4) Kohl, Dingl. pol. J.
BhXXXVI, 199. 6) Hunt, Dingl. pol. 3. CLVHI, 35. ^ P