Bier.
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gesetzt i st , und warum man schon seit Jahren darauf bedacht ist, eine
Methode zu finden, wodurch der Hopfen unbeschadet seiner Wirksamkeit
längere Zeiträume hindurch sich aufbewahren Hesse. Am besten
hat sich bis jetzt bewährt das Schwefeln , Darren und Pressen des
mim RI U Pf r Q Aufbewahren in möglichst luftdichten Säcken
oder Blechbüchsen. So_wird, seitdem Liebig sich für das Schwefeln
des Hopfens ausgesprochen hat, wenigstens jeder Hopfen für den Export
behandelt. Das Schwefeln bewirkt bei dem Hopfen wie bei an-,
ere ”: an f en ’ dass er sein Vegetationswasser leichter verliert d h
das Wasserbmdungsvermögen ein anderes wird, zugleich verbindet
sich die Saure mit gewissen leichter zersetzbaren Bestandtheilen des
op ens und macht ihre Molecule in einem gewissen Grade stabil
so dass diese Stoffe nun der Selbstzersetzung nicht so leicht anheimlailen
Die chemische Verbindung zwischen den fäulnissfähigen Bestandtheilen
des Hopfens und der schwefligen Säure ist eine ziemlich
werden^ 6 ' ^ ^ Sledendes Wasser s - w - wieder aufgehoben
Das Schwefeln wird aber nicht allein zum Conserviren des frischen
iopfens angewendet, sondern auch um verdorbenen und alten abges
andenen Hopfen wieder scheinbar aufzufrischen, d. h. ihm wenigstens
aas Ansehen eines jüngeren Productes zu ertheilen. Die beste Memde,
um geschwefelten Hopfen zu erkennen, ist noch immer die vom
*' Beidenreicher in Ansbach, welche darauf beruht, dass die im
Kopien enthaltene schweflige Säure durch Behandeln mit Zink und Salzs.iure
in einem kleinen Gasentwickelungsapparate in Schwefelwasser-U
, be T führt wird, welchen man in eine Lösung von essigsaurem
ei oder in eine alkalische Nitroprussidnatriumlösung leitet. Ersteres
Reagens giebt die bekannte schwarze Fällung von Schwefelblei, in dem
a ‘ e der Hopfen geschwefelt ist, letzteres, von Rud. Wagner vorgesc
i agen, bringt eine brillante blaue oder violette Färbung derFlüssig-,
ei Lervor - Br- Griessmayer empfiehlt statt Zink und Salzsäure
as -Natriumamalgam anzuwenden.
• l in* 6 fÜ1 dle Brauerei wichtigen Bestandtheile des Hopfens finden
sicli theilweise in allen Theilen der Hopfendolde, hauptsächlich aber im
opieiimehl, dem sogenannten Lupulin. Das Lupulin stellt gelbe im
i e etwa 0'16 Millimeter Durchmesser haltende unregelmässige Rüge
chen dar, die im frischen Zustande klebrig sind, indem sie'neben
arzartigen Körpern das ätherische Oel enthalten, welche beide Subs
anzen zu einem balsamartigen Gemische vereinigt sind. Durch länö'
ies Aufliewahren dunstet das ätherische Oel ab und es hinterbleibt
as lockne Harzkügelchen in eingeschrumpftem Zustande und nimmt
" '' ‘‘" le mehreckige Form an. Nach Homan werden zunächst in
1)1-118611 nur ätherische Oele gebildet, welche durch üebergehen in
o ere Oxydationsstufen verharzen. Wird die Cuticula der Drüse zereuer
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