ggg Gruppe III. Chemische Industrie,
beträgt sodann die Ausbeute (p) nach Gewichtsprocenten des lufttrocknen
Malzes L ) :
» = (2 a -f 10 £ — 100) *)
p 100 — e
oder nach Procenten (Pi) der Trockensubstanz des Malzes:
100 e (2 G + 10 g - 100\ .
Pi— 100 _eV 100 — 10 5 )
Bei der Methode aus zwei Filtraten 3 ) wird das Malz wie oben gemaischt,
aber nach dem Abkühlen auf 400 g gebracht. Sodann werden
(PF) cbem abfiltrirt und das Volumgewicht (Sc) des Filtrates nebst
den nach Balling’s Tabellen dazu gehörigen Extractprocenten (c)
bestimmt. Nun wird dasselbe Volumen W Wasser zu den Trebern gegeben
und nach tüchtigem Schütteln abermals filtrirt. Sobald wieder
das Volumgewicht {Se^ nebst dem dazu gehörigen Extracte (c,) ermittelt
ist, beträgt die Extractausbeute in Procenten des lufttrocknen
Malzes
/e_&e\ a ,
loo w Viooy
p =
M
/e Se\ (Ci SeA
\iooj _ VlOO /
. eSe
Wird
100
100 W(
(pc gesetzt, so ist p — [—
<pe 2 \ 4y
— tpej
1) Vergleiche ausser der Originalarbeit auch die im Drucke befindliche
„Attenuationslehre für Zymotechniker und höhere Lehranstalten“ von Prof.
Dr. G. Holzner, Preising 1875.
2) Die Entwicklung ergiebt sich wie folgt:
10 £ ist das Gewicht des Wassers in 100 g des lufttrocknen Malzes,
100 — 10 £ das Gewicht der trocknen Substanz im lufttrocknen Malz,
2 G das Gewicht der aus 100 g Malz entstandenen Maische,
' mithin ist
2 (j_ (loo — 10 £) das Gewicht des in dieser Maische enthaltenen Wassers.
Nun ist ferner .
e das Gewicht der löslichen Substanz in 100 Gewichtstheilen der durch
Filtriren der Maische erhaltenen Flüssigkeit,
100 — e das Gewicht der in derselben Flüssigkeit enthaltenen Wassers,
endlich ,
p ,j as Gewicht der aus 100 g Malz ausziehbaren löslichen Substanz (ExtractJ.
Darnach besteht offenbar die Proportion /
p : e = 2G — (100 — 10 £) : 100 — e
und es ist daher
P = W=T (2 G + 10f ~ 100) - A.W.H.
3 ) Weiss, Bayer. Bierbrauer 1873, 161.
4 ) Die Formel res'ütirt aus folgenden Betrachtungen:
Es sei
M das Gewicht des lufttrocknen Malzes, welches zu dem Maischversuche
verwendet wird,