Bier.
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gebraucht und zwar: die Treber-Aufhackmaschine und der Anschwenzapparat.
Nach dem Abziehen der Vorderwürze bleibt bekanntlich die
Treber nebst dem Malzteig im Seihbottich zurück. Durch den Nachguss
trachtet man die davon zurückgehaltene Würze zu gewinnen.
Hierzu dient als Nachgussvorrichtung (Anschwenzapparat) das sogenannte
schottische Drehkreuz, welches ganz nach dem Princip des
Segner’sehen Wasserrades construirt ist und das heisse Anschwenzwasser
in Gestalt feiner Strahlen gleichmässig vertheilt. Vor der Vornahme
des Nachgusses müssen die Trebern gleichförmig aufgelockert
werden, damit das Aussüssen in allen Partien vor sich geht, und zu
diesem Zwecke hat sich die Aufhackmaschine bereits eingebürgert,
welche diese Arbeit mit schraubenförmig und zugleich schaufelartig
geformten Aufhackmessern vollführt.
Nicht selten findet man im Sudhause auch den Hopfenseiher
angebracht, besonders wenn das Kühlhaus vom Sudhaus weit entfernt
oder über demselben angebracht ist; dann spricht dafür auch der Umstand,
dass im Sudhause der im Hopfenseiher zurückbleibende Hopfen
mit heissem Wasser leicht ausgewaschen werden kann. Die neueren
Hopfenseiher bestehen gewöhnlich aus einem äusseren Kasten und
einem inneren Siebkasten, welcher auf Eisensebienen ruht. Der Siebkasten
ist so eingerichtet, dass er aus dem äusseren Kasten herausgenommen
werden kann.
Um die letzten Antheile der Würze aus dem Hopfen zu gewinnen,
enthält der Hopfenseiher auch wohl Vorrichtungen zum Auspressen
des Inhaltes in Form von Hebel- oder Spindelpressen.
In jeder Brauerei ist in dem Sudhause, gewöhnlich über der
Maischpfanne und manchmal auch über der Würzepfanne, ein Vorwärmer
vorhanden, um stets warmes Wasser zum Nachguss und Reinigen
derGefasse zu haben. Er wird gewöhnlich durch die gasförmigen Verbrennnngsproducte
geheizt, die aus dein Heizraume der Pfanne entweichen.
Nicht gleichgiltig ist die Situirung der einzelnen Gefässe im Sudhause.
Gewöhnlich werden die Maisch- und Würzepfannen in gleicher
Höhe, und hinter resp. oberhalb derselben der oder die Vorwärmer
angebracht.
Die Feuerung ist von einem Raume ausserhalb des Hauses zugänglich.
Der Maischbottich wird unterhalb der Maischpfanne und
der Seih- oder Läuterbottich unterhalb der Würzepfanne aufgestellt
und zwar auf eisernen Säulen. Der Grand fehlt und zum Transport der
Maischen dienen Pumpen und Kupferrohre.
Bezüglich der Pumpen ist zu bemerken, dass man in neuerer Zeit
rotirende Pumpen wählt, weil diese fast nie einer Reparatur bedürfen
und in möglichst kurzer Zeit die Würze sowohl nach den Pfannen als
Kühlen schöpfen.