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Full text: Chemische Industrie, Wiener Weltausstellung Heft 21

Bier. 
379 
Ist Sf — dem Volumgew. des Bieres (mit einem empfindlichen 
Aräometer erhoben), 
= dem Yolumgew. des entgeisteten und dann wieder auf 
das ursprüngliche Volumen gebrachten Bieres, 
«x = den nach Ball in g’s Tabellen zuSfj gehörigen Extract- 
procenten, 
£ — dem Extractrest nach Procenten der gegohrenen Flüs 
sigkeit, 
so ist 
£ 
oder wenn man, ähnlich wie dies auf S. 358 geschehen ist, 
£ x Sfi 
— (pSi setzt 
100 qpfj 
Wie Metz (Reischauer) die Wage bei der indirecten Bestim 
mung des Extractrestes entbehrlich gemacht hat, so auch bei der in 
directen Bestimmung des Alkoholgehaltes. Diesem Fortschritte ging 
eine mathematisch besser begründete Dichtenprobe voraus. Es wurde 
gezeigt, dass weder die Formel von Zenneck A =Pfür [1 —(S—s)], 
noch die von Otto A = P für richtig ist. Statt derselben wurde 
die Formel A = —— begründet 2 ). Hierbei ist: 
A — dem Alkoholgehalt des Bieres, 
s — dem Volumgew. des entkohlensäuerten Bieres, 
S dem Volumgew. des entgeisteten und dann wieder auf das ur 
sprüngliche Gewicht gebrachten Bieres, 
g— — dem Volumgew. des Weingeistes, 
P = 
den nach der Tabelle von Fownes zu Sa gehörigen Gewichts- 
procenten Alkohol. 
^muneneinheit Bier enthaltene Extract ist in Gewichtseinheiten durch 
~ 100 aus gedrückt, und da ebendieselbe Extractmasse in dem entgeisteten 
und dann wieder auf das ursprüngliche Volumen gebrachten Biere enthalten 
ist, so ist sie andererseits durch Gewichtseinheiten gegeben; mithin 
ist e Sf = tj Ss 1 . A. W. H. 
) Brandt!, Dingl. pol. J. 1868, CLXXXIX, 396.
	        
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