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Full text: Chemische Industrie, Wiener Weltausstellung Heft 21

Bier. 
387 
Werden hierin an Stelle von W und W, ihre bezüglichen Werthe 
(100 — £), (100 — «i) eingeführt, so erhält man die Gleichung: 
1 /\_ 1 \ 
£ 100 — \ £l ~ IÖöJ Srf 
und also folgende Bestimmung des Volumgew. Sd 
1_ 
100 
(5) 
Sd = 
1 
1 
£i ~ Töö 
Ersetzt man aber in der Gleichung (3) den Werth von W durch 
100 — s, so kommt 
(6) 
= r(i- 
—V 
looy 
Nach vorstehenden Entwickelungen hat man daher folgendes Ver 
fahren zur Ermittelung des Extract- und Alkoholgehaltes A zu beob 
achten : 
1) man bestimmt mittelst des Aräometers 
a) das Volumgew. des Bieres s, 
b) das Volumgew. des entgeisteten und dann wieder auf 
das ursprüngliche Volumen gebrachten Bieres s x ; 
man ermittelt aus Balling’s Tabellen den zu s x gehörigen 
Werth von e x (vergl. S. 379); 
man berechnet alsdann den Werth von s aus der Formel (4); 
demnächst wird das Volumgew. Sd mit Hülfe der Gleichung (5) 
aus den nunmehr bekannten Werthen von £ und £ x bestimmt; 
man ermittelt aus Fownes’ Tabelle den zu Sd gehörigen 
Werth von -P; 
endlich berechnet man nunmehr den Werth von A aus der 
2) 
3) 
4) 
5) 
6) 
Gleichung (6). 
II. 
Bestimmung des Alkoholgehaltes des Bieres mit 
Benutzung der Wage. 
In der Gewichtseinheit des Bieres sind 
£ 
-r-TT— Volumeinheiten Extract und 1 
100 ß 
W 
■ _ Volumeinheiten Weingeist 
lUl) bei 
enthalten. Also ist das Volum der Gewichtseinheit Bier durch die Summe 
s W 
100 <5 + 100 Sd ' 
gegeben. Das Volum der Gewichtseinheit Bier ist aber 1 dividirt 
25*
	        
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