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Full text: Die Holzfourniere auf der Wiener Welt-Ausstellung 1873 mit besonderer Rücksicht auf den heutigen Stand der österreichischen Fournier-Fabrication

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$03ir feiert Ijier in unfcrcr ©nippe jumcift Sdulbpatt», Hilfen* 
beim nnb (Sbenholjspiirniere oerarbeitet, aber feine purnienlSollection ; 
hieran« ergibt firf) bie Folgerung, baß mir bei ootlfommener, 3uläug= 
lieber ißrobuctitutät junädbft bort nuten 2lbnef)mer acquiriren fönnten. 
Cad prftentf)um IDtouneo, bod und bunt) feinen ©emerbe* 
ajerein, bie ©efellfchaft für Sunft nnb pbuftrie, eine ppofition 
tierfdjiebener Wippe« italienifrfjer Goutume nnb Oliöeti», ßhpreffen», 
fiitrouen*, pbannibbrotbnumbo(3, fomie nerfcpiebenen anderen inlänbi» 
fcben §öi,ievn oorfüfjrte, fdjeint fein eigenes purnier*pbrifnt 311 haben, 
jonbevn be^ietit foldjed jet)v mapvfdjeinlicf) an« pnufreid). 
p bcn bciben Sfbtfjeilnngen Schmeben nnb Wormegen ftnben 
mir außer einigen (Spemplarcu non ©cpen» nnb t8irfen^olj=^ouvnieren 
für unfer 5tf)einn feine weitere Sludbeute. pr bad geringe ©cbürfuiß 
an überfeeifcf)cn tpülgeru ift .pamburg iöejngoort. 
Cänemarf ift nicht minber nnbebcntenb auf betn ©ebicte ber 
IDtöbcl = pbuftrie; unfer recognodcirenbed Singe fiubet liier feine 
Übertretung biefer Branche ; bie Cäncn fiub für biefen Slrtifet ebenfo 
mir @d)meben nnb Norwegen Säufer in beu fpnnfeftäbten. 
'Cie belgifdje ilWöbel pbuftrie ftept mit ber franjöfifdjeu faft 
auf gleicher Stufe hinfidjtlid) tedpiifcbcr Ülvbeit nnb be^ietjt bie 
meifteu purnier=2(rten and bem nahen tßarid. S3ir ftnben auch in 
biefer Stbtbeilung fein eigene« (grjeugniß non piirnieren andgeftellt. 
p ber uiebcrlänbifdjen Slbtbeüung treffen mir auf fertige 
feine ©nlon-ÜHöbel, mie fie ber heutigen ®cfd)tnnddrid)tuiig, bem 
(Somfort nnb Eünftlevifdjen Sfnforberungen entfprechen. Slber mir 
itberjeugen und, baß auch ber pollänber bie gonrniere fertig tauft 
nnb eine petorei auf püa eine Ciamanteufchleiferei für einträy*' 
lieber hält ald ein Gtabliffement, bad fiep mit pnrnienpbrication 
befaßt, uiugeadjtet ber nieberlänbifche ÜJföbeWSfport hicbnu bebeutenbe 
DJteugen erfordert. 
äBenn ich bie Slufmcrffamfeit nuferer pbuftrie auf «äiibcr 
teufe, bie, mie pollanb, Cänemarf :c., feine purniere audftelfteu, fo 
»erfolge ich einen anöern ^meef, ald bie meifteu Äöericl;terfta11er, 
meldje bie öorhanbeneu Sludftetlungd-Dbjecte ald folche, ihre äußeren 
prnten, bereu ftofftiipen, fünftlerifchen ober techuifchen SBertl) friti» 
ftren ; iri) palte ed ald gcmerbticher iöerichterftattcr für ebenfo er» 
fprießlicp, auf offene Slbfapgebiete bed Studlaubed hiipmeifen, bie 
ber öftrrrcicbifche ©emerbeffeiß, Oer ßfterreid)ifd)e paiibel ju oceupiren 
bie relatiofte SWöglidifeit hat, 31111101 nufere paberböljer braußen tut 
Slllgenieinen fetjr beliebt nnb gcfud)t fiub; in beu Slbtheilungen ber 
Worblänber treffen mir nicht feiten auf unfer ISobeuprobuct. 
Slud bem großen inbuftriereitpen Ceutfdjlanb foitbeu fid) für 
bie ©nippe ber pol3'-pbuftrie niept weniger ald 254 Sind ft eil er ein, 
bie und ald nufere nächfteu, concurrenjfät)igfteu Wacpbarn mit biefer 
Slnmetbiiugdjiffcr imponirteu uiib ihren öfter eichifcpeu 5Braiicpe=®e* 
noffen bange machten, beoor fie if)ve Separe bem Urttjeile Oer Sacp< 
fenncr überlieferten. 
Slld jebod) bie piille gefallen nnb ber Weugier gegönnt mar, 
bie beutfdje i’eiftung in ber föföbel-pbrication 311 beobachten, an
	        
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