MAK

Full text: Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches - Wiener Weltausstellung

4 Gruppe I. 
No. 7. 
Der Raum hat es nicht gestattet, die Gruppirung vollkommen 
systematisch durchzuführen. Es sind daher die einzelnen Bezirke so 
aufeefuhrt, wie sie sich der Reihe nach leicht in der Ausstellung 
aufnnden lassen, nämlich: 
A. Im südlichen Gebäude. 
1. Oberschlesien. (No. 7 bis 18.) 
2. Niederschlesien. (No. 19 bis 23.) 
3. Die Braunkohlen. (No. 24 bis 28.) 
4. Stein-, Kali- und Kochsalz. (No. 29 bis 39.) 
5. Die vereinigten Silberhütten von Freiberg, Clausthal, Mansfeld 
und Friedrichshütte. (No. 40 bis 44.) 
6. Der Oberbergamts - District Clausthal, einschliesslich Schmal 
kalden. (No. 45 bis 54.) 
7. Das sächsische Erzgebirge. (No. 55 bis 62.) 
8. Hessen. (No. 63.) 
9. Mittelrhein. (No. 64 bis 68.) 
10. Oberpfalz und Oberfranken (Bayern). (No. 69 bis 83.) 
11. Saarbrückener Bezirk. (No. 84 bis 91.) 
12. Elsass-Lothringen. (No. 92 bis 94.) 
B. Im nördlichen Gebäude. 
13. Aachen-Eifeler Bezirk. (No. 95 bis 114.) 
14. Niederrheinisch-Westfälischer Bezirk (mit einem besonderen 
Gebäude für Fr. Krupp in Essen). (No. 115 bis 147.) 
15. Siegerland. (No. 148 bis 167.) 
Im Anschluss: 16. Taucherapparate. (No. 168 und 169.) 
I. Oberschlesien. 
Die Oberschlesische Bergwerks- und Hütten-Industrie findet ihren 
Mittelpunkt in dem grossen Steinkohlengebiete, welches zwischen 
Zabrze und Myslowitz zu Tage tritt. Das Steinkohlengebiet ist das 
ausgedehnteste Deutschlands; es zieht sich über die Landesgren 
zen auch nach Polen und Mähren fort. — Das Steinkohlengebirge 
tritt ausser in einem grossen zusammenhängenden Gebiete noch 
in mehreren kleineren Gebieten aus der Bedeckung von jüngeren Ge- 
birgsschichten hervor, ist aber auch noch weithin unter diesen Schich 
ten, namentlich in der Gegend von Beuthen und Gleiwitz, nach 
gewiesen worden. 
Die Kohlen sind bei Zabrze im Hauptzuge Backkohlen, werden 
nach Osten zu magerer, gehen bei Königshütte in Sinterkohlen über 
und sind endlich bei Laurahütte Sandkohlen. In den zunächst lie 
genden südlichen Gebieten kommen Backkohlen nur auf wenigen 
Flötzen, auf den meisten Sinter- oder Sandkohlen vor, während bei 
Petrzkowitz das umgekehrte Verhältniss herrscht. 
Der Kohlenbergbau ruht zum Theil in den Händen des Staates, 
welcher die beiden grossen Gruben Königin-Louise bei Zabrze und 
König bei Königshütte bebaut, im Uebrigen in den Händen von 
Privaten.
	        
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