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Biographische Notitz en.
Arbo, Pefer Nicolai
geb. 1831 in Drammen. Nach Abschluss seiner akademischen
Studien auf der Universität in Christiania, erhielt er seine
künstlerische Ausbildung in Kopenhagen und später in Düsseldorf,
besonders als Schüler von Professor Sohn und unter
Leitung des Bataillemalers Hunten. Seine ersten bedeutenderen
Arbeiten wurden 1857 ausgestellt. Seine vorzüglichsten Arbeiten
sind historische Bilder gewesen; daneben hat er aber
auch Porträte und Genrebilder verschiedener Richtung geliefert.
Später hielt er sich eine Reihe von Jahren in Paris
auf. 1866 fungirte er als norwegisches Mitglied der Jury bei
der grossen Ausstellung in Stockholm, wo das von ihm ausgestellte
grosse Bild: „die Walkyrie“ mit Stimmeneinheit den
Preis davontrug. Die Snjette seiner grösseren Arbeiten sind
meist der nordischen Sagenzeit entnommen, und dadurch hat
Arbo sich ein grosses “Verdienst für die Entwicklung der Historienmalerei
in vaterländischer Richtung erworben. 1866
wurde er Ritter des kgl. Wasa Ordens; gegenwärtig fungirt er
als Norwegens Commissär bei der Weltausstellung in Wien.
Die bekanntesten von Arbos Bildern sind:
„ Wahlplatz im 30jähr. Krieg“ 1861; die „ Walkyrie“ 1865,
im Besitz der königl. Gallerie in Stockholm; „Ingeborg, aus
der Frilhjof Sage“; „Episode aus der Waterloo schiacht“
1870; „die Schlacht an der Standfordbridge“ 1870; „Aasgaardrei“
altnorwegische Sage 1871, im norw. Nationalmuseum.
Askevold, Anders Iff.
geb. 1834 im Stiftsbezirke Bergen, wo sein Vater Landschullehrer
und Storthingsmann war. Seine frühzeitig durchbrechenden
Anlagen verschafften ihm den Beistand seiner Landsleute
für Studien, welche er mit Gründlichkeit unter Professor
Gudes Leitung in Düsseldorf fortsetzte. Später studirte er
eine Zeit lang in Paris. Seit 1866 hielt er sich ausschliesslich
in Bergen und seinem benachbarten Geburtsorte auf.
Bezeichnend für Askevolds Kunstrichtung ist die Combination
von Thier- und Landschaftsmalerei für den Zweck, das
Sommerleben der norwegischen Sennen (Sätre) darzustellen.
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