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MAK

Full text : Catalog der nationalen Hausindustrie und der Volkstrachten in Maehren : Welt-Ausstellung 1873 in Wien

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und  Gesundheit  macht  den  Slovaken  zu  einem  ganz  vorzüglichen  Colonisten.
  Schon  die  früheren  Jahrhunderte  haben  diese  Eigenschaften
gekannt  und  ganze  Gegenden  mit  Slovaken  colonisirt.  Wir  wollen  nur
einige  dieser  Colonien  zum  Belege  unserer  Behauptung  anführen:
a)  Im  Kreise  unter  dem  Manhartsberge  in  Niederösterreich  sind
es  die  Slovaken,  welche  in  den  Bezirken  Feldsberg  und  Zistersdorf
sich  angesiedelt  haben  und  daselbst  die  Orte  Rabensburg,  Bischofswert,
Hohenau,  Ringelsdorf,  Waltersdorf,  Sirndorf,  Ober-  und  Unter-Themenau
  ausschliesslich  bewohnen.
b)  Zwischen  der  Donau  und  den  Karpathen  sind  die  slovakischen
Inseln  bei  Pressburg,  Neuhäusel,  um  Komorn,  Zobor  und  um  Waitzen.
c)  Die  Gruppe  bei  Pest.
d)  Die  Gruppe  im  Vertes-Gebirge.
e)  Die  zerstreuten  Inseln  am  linken  Ufer  der  Mittel-Donau  in  den
Comitaten  Pest-Pilis  und  Pest-Solt.
f)  Die  Gruppe  des  Bekes-Csanäder  Comitats.
g)  Im  Norden  der  Comitate  Zips,  Saros  und  Zemplin.
h)  Die  Gruppe  am  Hernad,  Bodrog  und  den  Nebenflüssen  der
beiden  genannten  u.  s.  w.
Auch  in  der  Wojwodina,  im  Temeser  Banate,  in  Slavonien  und
in  der  Bukovina  findet  man  solche  slovakische  Colonien.
Ausgestellt  sind:
1.  Dudelsackpfeifer  aus  Sehraditz.  IX.
2.  Junger  Bursche  aus  Scharditz.  XI.
3.  Braut  aus  Scharditz.  XII.
4.  Knabe  aus  Topolnä.  XVIII.
5.  Junges  Mädcben  aus  Ung.-Ostra  XX.
6.  Junger  Mann  aus  Chilitz  XXL
7.  Verheirateter  Mann  aus  Klobouky  XXII.
8.  Braut  aus  Klobouky  XXIII.
9.  Brautführer  aus  Klobouky  XXIV.
Scene:  Markt  in  Ungarisch-Brod.

D.  Walachen.  Valasi.
Den  südöstlichen  gebirgigen  Theil  Mährens,  in  wie  weit  derselbe
die  Grenzen  gegen  Ungarn  bildet,  bewohnt  dieser  kräftige  und  in  den
Männern  schönste  Menschenschlag  des  Landes.  Man  berechnet  die  Zahl  der
Walachen  auf  18.000  und  bezeichnet  sie  nach  ihren  Ansiedlungen  mit  den
Namen  Javornici  (Javor,  Ahorn),  Pasekän  (Paseka,  Ausrodung)  und
Zalesäci  (za  lesem,  Hinterwäldler).  Ihre  äussersten  Grenzen  wären:
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