V. Heft. Gruppe IX.
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Sorten!), Zeiehnenvorlageii u. s. w. u. s. w. Das Absatzgebiet
aller dieser Artikel ist heutzutage sozusagen die ganze
bewohnte Erde: Deutschland, Holland, Russland, Frankreich,
England, Nord- und Südamerika, Ost- und West-Indien und
Australien.
Schon zu einer Zeit, wo die Beschickung einer Ausstellung
noch mit vielen Schwierigkeiten verbunden war, wurden
der Fabrik verdiente Anerkennungen zu Theil; so auf den
Ausstellungen zu Prag im Jahre 18B1 die bronzene, 1836 die
grosse silberne Medaille. Ebenso erhielt sie 18-54 zu München
..für Schönheit der Muster und saubere Arbeit an den ausgestellten
Siderolithwaareir die Ehrenmünze, 1862 in London
wie 1867 in Paris die Medaille für Collectiv-Aussteller.
Zwei ihrer ältesten Arbeiter wurden in diesem Jahre seitens
des niederösterreichischen Gewerbevereines der Medaille für
verdienstvolle Werkführer etc. würdig befunden.
Während so die Obergrunder Fabrik sich den unbestritten
ersten Platz auf ihrem Industriegebiete eroberte, entstanden
seit den sechsziger Jahren bis zum heutigen Tage
noch sieben, somit seit Errichtung der ersten Fabrik in
Hohenstein im Ganzen zehn Etablissements*) der Siderolithwaarenbranche,
fast ohne Ausnahme in den Umgebungen von
Teplitz und Bodenbach, und zwar eine zweite Fabrik in Hohenstein
(früher Hans Jechl, jetzt Hirsch und Heller) und je
Eine in Aussig (Joh. Maresch), Teplitz, Eichwald, Dux und
Schelten bei Steinschönau; das von Ignaz Thuine in Bölim.-Leipa
angelegte Etablissement ging nach wenigen Jahren
wieder ein. Augenblicklich ist der schon bei früherer Gelegenheit
genannte Industrielle Daniel Pohle (siehe VII. Gruppe)
beschäftigt, neben dem Eichwalder Object, mit welchem dessen
*) Die Bodenbacher Fabrik besteht seit 1840 unter der Firma
„Friedrich Grerbing’s Witwe.“