Stein-, Thon- und Glasinduftrie.
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Spinnerei und die aus ihr hervorgehenden Phantasie-Artikel
am Platze. Glasgespinnste exponiren im Industriepalaste, beziehungsweise
der Maschinenhalle, der durch einen geistvollen
Wirthschaftslehrer neuerer Zeit sehr bekannt gewordene „Wanderlehrer“
Jules de Brun laut und die wackeren Industriellen
der Stadt Gablonz Franz Scholze und Carl Seidemann.
Doch begegnen wir auch noch in einem dritten
Ausstellungsgebäude dem einer eingehenden Beachtung werth
erscheinenden Expositionsgegenstande, und behalten wir uns
vor, bei Betreten dieses letzteren Gebäudes auf denselben
ausfürlich zurückzukommen.
Mit hoher Befriedigung überblicken wir das Gesammtbild
böhmischer Glasindustrie, wie es die Weltausstellung in
marcanten Zügen demonstrirt. Trotz der ungünstigsten Conjuncturen
der letzten Jahre gerade auf den Absatzgebieten
dieser Industrie, sind deren Träger nicht ermüdet in dem
ernsten, mächtigen Streben nach Vervollkommnung, nach Vollendung;
die mahnende Stimme des Zeitgeistes ging nicht ungehört
an unseren Bergen vorüber. Und ruft er ihre Bewohner
abermals, in naher oder ferner Zukunft, in die
Schranken, so werden sie, wohlgerüstet, nicht versäumen, diesem
Bufe zu folgen.