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Full text : Schweden : Weltausstellung 1873 in Wien

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GR.  III.  CHEMISCHE  INDUSTRIE.

Kapseln  Zündhölzchen,  von  welchen  erstere  zu
13  Vj  R:dr  und  letztere  zu  10  R:dr  per  1,000
Stück  verkauft  werden,  so  dass  demrtuch  der
Productionswerth  circa  145,000  R:dr  beträgt.
Fast  sämmtliche  Fabrikate  werden  nach  Hamburg ­
  und  London  abgesetzt.
320.  Die  Actien-Gesellschaft  der  Zündhölzchen-Fabrik ­
  »Vulcan».  Tidaholm.
Hauptdepöt  in  Göteborg.
Agenten  in  London  und  Hamburg.
Silberne  Medaille  in  Göteborg  1871  und
in  Moskau  1872.
Sicberheitsznndhölzchen  (Safety  Matches).
Phosphor-Zündhölzchen  (Universal  Matches). ­

Diese  Fabrik  wurde  schon  im  Jahre  1868  angelegt, ­
  doch  ist  die  Fabrikation  erst  im  letzten
Jahre  in  Schwung  gekommen.  Beschäftigt  werden
in  der  Fabrik  selbst  38  Männer,  69  Weiber,  80
Knaben,  80  Mädchen  und  ausserhalb  derselben
ungefähr  2,000  Personen  verschiedenen  Alters
und  Geschlechtes  mit  Anfertigung  von  Schachteln.
Die  Fabrik  wird  mit  45  Pferdekraft  Wasser  und
16  Pferdekraft  Dampf  getrieben  und  können  30
bis  40  Millionen  Schachteln  zu  einem  Werthe
von  600,000  R:dr  fabricirt  werden.  Die  Provision
ist  verschieden.
Der  bei  der  Fabrikation  erhaltene  Abfall  ist
bisher  unter  dem  Dampfkessel  verbraucht  worden.
Der  Productionswerth  des  verflossenen  Jahres
beläuft  sich  auf  ungefähr  350,000  R:dr.
Ausgeführt  wgrden  nach:
Deutschland  70,000  Schachteln,
England  37,000  dito,
Anderen  Ländern  10,000  dito.
Rohmaterialien:  Espen-  und  Kienholz,  Kali,
Paraffin,  Phosphor,  Zink,  Papier  u.  s.  w.
Für  die  Arbeiter  ist  eine  Sparkasse  errichtet
worden  und  für  die  Kinder  derselben  eine  Schule
im  Entstehen  begriffen.
321.  Die  Actien-Gesellschaft  Blombaeka.
Molkoin.
Zündhölzchen.
322.  Die  Zündhölzchen-Fabrik  zu  Wisby.
Zündhölzchen.
().  Farbwaaren  mineralischen,  metallischen ­
  und  organischen  Ursprunges.
Vgl.  Theil  1  (Stat.  Mittli.)  S.  71.
323.  Becker,  W.  Stockholm.
Oelfarben  und  Firnisse.
Während  der  Ausstellung  in  Wien  durch
Herrn  L.  A.  Grotli  im  schwedischen  Commissariat
  empfohlen.

324.  Die  Bergwerk-Gesellschaft  Stora
Kopparberg».  Falun.  (Siehe  N:o  14).
Rother  Ocher.
Suppl.  8.  Josephi,  Hanna.  Goteborg.
Aufgelöster  Gutapercha-Abfall  (zum  Vergolden). ­

h.  Leim,  Stärke  u.  s.  w.
Vgl.  Theil  1  (Stat.  Mitth.)  S.  71.
325.  Berg,  F.  W.  Utneä.
Leim-  aus  Remithiergeweih.
323.  Buhre,  J.  G.  Stockholm.
Leimproben.
327.  Gadd  &  Kruse.  Malmö.
W  eizenstärke.
328.  Lundgren,  P.  W.  Stockholm.
Kartoffelstärke.
329.  Möller,  N.  Ystad.
Extra-feine  prima  und  secunda  krystalli-•
  sirte  Weizenstärke.
Superfeine  Glanzstärke.
Superfeine  pulverisirte  Glanzstärke.
Delicatesse-Grütze  in  3  Sorten.
Delicatesse-Mehl.
Oeconomie-Grütze  in  3  Sorten.
Gluten-Mehl.
Roher  Pflanzenleim.
Gekochter  dito.
Getrockneter  dito.
Leim  für  Schuhmacher.
Stärkemehl-Milch.
Die  Fabrik,  welche  im  Jahre  1872  angelegt
wurde,  wird  vermittelst  einer  Dampfmaschine
von  6  Pferdekraft  getrieben  und  beschäftigt  6
Personen.
Die  Fabrikate  sind  bisher  in  Schweden  und
Norwegen  abgesetzt  worden.  Provision  4  %.
330.  Örtendahl,  S.  Hössua,  Ulricehamn.
Kartoffelstärke.
i.  Darstellung  der  zur  Gewinnung  chemischer ­
  Producte  dienenden  Vorrichtungen. ­

331.  Ekman,  C.  Finspong.  (Siehe  N:o  11).
Zeichnung  über  das  Eisenwerk  Lotorp.
            
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