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Full text: Katalog für die Schweizerische Abtheilung der Wiener Welt-Ausstellung 1873

aus dem Untersee durch ein abgetrenntes Stück des 
Kantons Schaffhausen; 2) durch die Hauptlandschaft 
von Schaffhausen bei der grossen Rheinbeuge nach 
Süden; 3) durch einen Theil des Kantons Zürich, dem 
östlicli ein dritter losgetrennter Theil von Schaffhausen 
anliegt, da, wo der Fluss aus der südlichen Richtung 
wieder in die westliche übergeht, und endlich 4) bei 
Rasel, dessen Landgemeinden alle auf dem rechten 
Rheinufer liegen. Im Westen von der Schusterinsel 
bis zum Einflüsse der Vosogne in die Rhone grenzt die 
Schweiz zunächst an das deutsche Reichsland Eisass, 
dann aber grösstentheils an Frankreich und zwar bildet 
hier der Jura und auf eine Strecke der Doubs eine 
natürliche Regrenzung. Durch die Annexion von Savoyen 
an Frankreich wurde dieses Land auch der südwest 
liche Nachbar des schweizerischen Landes und zwar 
vom bezeichneten Südpunkte der Westgrenze bis zu 
dem Mont Dolent östlich vom Mont Rlanc. Im Süden 
grenzt das Gebiet der schweizerischen Eidgenossenschaft 
an das Königreich Italien und im Osten an den öster 
reichischen Kaiserstaat. Der nördliche Theil der Ost 
grenze wird durch den Rhein gebildet, welcher die 
Schweiz auch von dem zwischen ihr und Oesterreich 
eingeschlossenen Fürstenthum Lichtenstein trennt. 
Die Gesammtlänge der schweizerischen Grenze be 
trägt 349 Schweizer-Stunden (zu 4800 Meter) und diese 
Länge vertheilt sich 20°/o auf Wasser-, zu 22°/o auf 
ebene und zu 58°/o auf Gebirgsgrenzen. Als den süd 
lichsten Punkt der Schweiz pflegt man das tessinische 
Dorf Pedrinate bei Mendrisio, als westlichsten Punkt 
das genferische Dorf Chanzy, als nördlichsten Punkt 
das schaffhauserische Dorf Bargen und als östlichsten 
Punkt den Piz Ciavallatsch zu bezeichnen. Einige 
Details mögen hier die spezielle Länge einiger Grenz 
distanzen und einiger extremer Abstände erläutern. 
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