MAK

Full text: Katalog für die Schweizerische Abtheilung der Wiener Welt-Ausstellung 1873

698. 
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Vogt, Dr. med. Adolf, in Bern. 
Differenzial-Manometer zur Messung kleiner Luftgeschwin- 
digkeiten in Röhren. 
s. No. 797. 
bj Chirurgische Instrumente und Erzeugnisse der chirurgischen 
Technik (künstliche Gliedmassen, Gebisse u. s. w.). 
699. Appia, Dr. Ludwig, in Genf. 
Transportapparat für Verwundete. 
700. Demmireoc, F., Bandagist in Genf. 
Bandagen und Apparate für Chirurgie. 
s. No. 780. 
An der internationalen Ausstellung für Unterstützung verwun 
deter Krieger mit der bronzenen Medaille, an der internationalen 
Industrieausstellung von 1867 in Paris mit einer Ehrenmeldung 
und an derjenigen von 1872 in Lyon mit der bronzenen Medaille 
ausgezeichnet. 
701. Frey, Dr. Jakob, in Zürich. 
Geraderichthngsapparat für den Rückgrat — Badspeculum 
— Hysterophor. 
702. Roussel, Dr. J., in Genf. 
Instrument zur Transfusion des Blutes ohne Luftzutritt, 
ohne Erkaltung und Gerinnung, fibrinhaltig, in bestimmter 
Quantität, entweder rein oder mit einem Medikamente. 
Verfahren bei der Operation: 
1) Durch eine eigentümliche Pumpe befestigt man den einem 
Schröpfkopf ähnlichen Ring auf dem Arme des gesunden Indi 
viduums, indem man auf die darunter liegende Ader die innere 
Lancette wirken lässt. 
2) Vorher wird die seitliche Röhre in warmes Wasser getaucht, 
welches, angezogen durch die Zentralpumpe, das ganze Instru 
ment anfüllt, und dadurch die darin enthaltene Luft austreibt, 
von der Anfangslancette bis zur End-Nadel. 
3) Man drückt nun auf den Kopf der Lancette, welche die Ader, 
von warmem Wasser umgeben, öffnet; das durch die zentrale 
Pumpe angezogene Blut treibt das Wasser vor sich her, und 
wenn das Blut rein von der Nadel tropft, führt man diese in 
die Ader ein, welche vorher durch einen kleinen Einschnitt 
bloss gelegt wurde. 
4) Jetzt schickt jeder Stoss der Pumpe eine gemessene Menge le 
bendigen Blutes in den blutleeren Körper. Will der Arzt eine 
medikamenthaltige Flüssigkeit mit ins Blut bringen, so lässt er 
dieselbe durch die seitliche Röhre während der Operation ein- 
dringen. 
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