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MAK

Full text : Katalog für die Schweizerische Abtheilung der Wiener Welt-Ausstellung 1873

59.  Hauser,  II.,  «f*  Co.  in  Zürich.
Maschinen-,  Spindel-,  Nähmaschinen-  und  Waffen-Oel.

Bie  Oelraffmerie  der  Aussteller  befasst  sich  mit  der  Fabrikatioii
  von:

1)  Maschinen-Oel,  nach  einer  ganz  neuen  Methode  rafünirt.

Dasselbe  dient  sowohl  für  die  schwersten  als  leichtesten  Maschinen ­
  aller  Art,  insbesondere  auch  für  den  Gebrauch  bei  Eisenbahnen
und  Dampfbooten.  Die  Vortheile  dieses  neuen  Produktes  sind  namentlich, ­
  dass  aus  demselben  alle  der  Schmierkraft  schädlichen
Bestandtheile  entfernt  sind,  das  Oel  somit  Ton  jeder  Säure,  Schleim
und  Harz  vollständig  frei  und  zudem  geruchlos  ist.  Dieses  unoxidirbare
  Schmieröl  erhitzt  sich  nicht,  ergiebt  eine  gleichmässige  Beibung
  und  resultirt  eine  bedeutende  Ersparniss  gegenüber  andern
Oelen.  Dasselbe  ist  dem  Oliven-Schmieröl  in  soweit  überlegen,
dass  es  einen  festem  Körper  hat,  reiner  ist  und  mehr  Fettgehalt
besitzt.  In  Spinn-  und  Webereien,  sowie  andern  industriellen  Etablissements ­
  kann  dasselbe  für  Spindeln,  Webstühle  und  Transmissionen ­
  mit  einem  ziemlich  grossem  Zusatz  von  Mineralöl  verwendet ­
  werden  als  mit  andern  Oelen.
2)  Spindelöl,  geruchlos.
3)  Nähmaschinenöl,  auch  für  Stickmaschinen  und  andere
feine  Maschinen  dienlich.
4)  II  affenöi.  Dasselbe  hat  sich  bei  Anwendung  des  von  der
schweizerischen  Eidgenossenschaft  eingeführten  Vetterli-Gewehres
in  der  Weise  bewährt,  dass  der  Mechanismus  selbst  nach  Verfluss
eines  Jahres  so  gut,  rein  und  imverharzt  erhalten  blieb,  wie  nach
frischer  Einölung,
Dieses  Waffenöl  dient  auch  als  vorzügliches  Putzmittel,  indem
es  den  Bost  auflöst  und  die  Waffen  ganz  blank  macht.

60.  Messaz,  Hch.,  in  Genf.
Oel  für  die  Uhrenmacherei.
61.  Taucher,  Louis,  in  Peseux  (Neuenburg).
Oel  für  die  Uhrenmacherei.
e)  Aetherische  Oele,  Parfümerien.
f)  Ziindwaaren.
g)  Farlnvaaren  mineralischen,  metallischen  und  organischen
Ursprunges.
62.  Berger,  Jakob,  Zuckerbäcker  in  Interlaken

(Bern).
Karamel-  und  Zuckerfarbe.
63.  Cantleray,  Ls.,  Gypser  in  St.  Pr  ex  (Waadt).

Siccatif  in  Pulverform.

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