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MAK

Full text : Special-Catalog der Ausstellung des Persischen Reiches

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Tourist  Persepolis  oder  Schiraz  besuchen,  so  wäre  folgende
Eoute  angezeigt:  Von  Wien  nach  Port  Said  und  Suez,  oder
Wien,  Alexandrien  und  Suez  in  8  Tagen.  Die  schon  lange
geplante  directe  Verbindung  zwischen  Suez  und  Bushir  ist
noch  nicht  ausgeführt,  einige  Dampfer  halten  wohl  auf  der
Kückreise  von  Bombay  wegen  Abgabe  von  Depeschen  und
wegen  Aus-  und  Einschiffen  von  Waaren  in  Bushir,  und  man
ist  daher  gezwungen,  von  Suez  nach  Bombay  und  von  dort
zurück  wieder  nach  Bushir  zu  fahren.  Da  die  Postschiffe,  mit
allem  Luxus  ausgestattet,  sehr  theuer  sind,  so  gehört  diese
Koute  auch  zu  den  kostspieligsten.  Von  Bushir  nach  Schiraz
sind  10  Stationen,  von  Schiraz  nach  Persepolis  1,  so  dass
man  in  6  Tagen  von  Bushir  nach  Persepolis  gelangen  kann.
Auch  ist  alle  14  Tage  eine  englische  Dampfschifffahrt-Verbindung ­
  zwischen  Bushir  und  Bagdad.
Wie  immer  gehört  eine  Beise  nach  Persien  noch  zu  den
theueren,  und  man  kann  von  Wien  bis  Tabris,  wenn  man
erster  Classe  reist,  immerhin  sie  auf  300  fl.  öst.  W.  oder  30  £
anschlagen.
Transport  von  Waaren.  So  lange  die  Bahn  von  Tiflis
nach  Baku  nicht  gebaut  und  das  schwarze  Meer  mit  dem
Caspischen  durch  einen  Schienenstrang  nicht  verbunden  ist,
bleibt  fast  für  ganz  Europa  mit  Ausnahme  von  Bussland  für
Waarentransport  die  Boute  Trapezunt,  Armenien  und  Tabris
noch  immer  die  beste  und  billigste,  weil  a)  der  Caravanenweg
von  Tiflis  nach  Tabris  fast  ebensoviel  Zeit  und  Geld  in  Anspruch ­
  nimmt  als  der  von  Trapezunt  nach  Tabris,  b)  weil  hier
die  Waaren  z.  B.  von  Wien  nur  an  Lloyd  und  Caravane,  dort
an  den  österreichischen  Lloyd  bis  Trapezunt,  dann  an  die
rassische  Gesellschaft  bis  Poti,  dann  an  die  Eisenbahn,  endlich ­
  an  die  Caravane  übergeben  werden  müssen,  welches  vier-'
  faches  Verladen  und  gegenseitiges  Verrechnen  der  Spedition
verlangt.  Der  Weg  Trapezunt-Tabris  hat  jedoch  den  grossen
Nachtheil,  dass  die  Türkei  1%  für  den  Transit  fordert,  wäh-
            
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