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bahnhof bauen, die vielen und trefflichen Fabrikanten, Maschinenbauer,
Ingenieure, die als Oesterreicher wirken, und von Geburt
Deutsche sind, Ditmar, Hollenbach, Aug. Klein, den Maschinenfabrikant
Siegl, und so viele andere, die wir mit Recht
„Unsere“ nennen, wenn sie auch „Deutsche“ sind. Nur der Protector
der heimischen Mittelmässigkeit scheut das Anlehnen und
Emporwachsen aus der gemeinsamen Culturbasis; der Mann der
Intelligenz perhorrescirt solche Anschauung. Dazu kommt, dass
Gewerbe und Industrie immer näher jenen Bestrebungen rücken,
welche unsere Waaren dem Weltverkehre und dem Grossexporte
sichern wollen. Wir bedürfen, um unseres industriellen
Fortschrittes wegen, der Institution einer Weltausstellung.
Durch diese wird den in binnenländischen Anschauungen
auferzogenen Bewohnern ein klares Bild von dem gegeben, was
in der Welt gearbeitet wird, eine Vorstellung von der Kraftanstrengung,
die dazu gehört, um etwas zu leisten, was von
der ganzen Welt acceptirt wird.
Wir werden ja ohnedem eine Weltausstellung in dem
Sinne, wie sie in Paris und London war, nicht zu Stande
bringen können. Oesterreich ist nur eine europäische Grossmacht,
und wird, so Gott will, auch eine solche bleiben; aber
es ist keine Weltgrossmacht, wie es England, Nordamerika und
Frankreich bereits sind, wie es Russland anstrebt, und wie es
Deutschland in Verbindung mit Oesterreich und nur durch diese
werden kann. Nur jene Mächte können Weltgrossmächte genannt
werden, welche grosse Seeküsten und Colonien besitzen
und Weltverkehr auf dem Meere treiben. Von London und
Paris aus konnte man die ganze Welt zu einer Weltausstellung
auffordern, weil die ganze Welt mit diesen Städten in Verkehr
lebt, und ein Interesse hat in diesen Städten vertreten zu sein.
Man kann von hier aus wohl die ganze Welt zu einer Weltausstellung
auffordern; aber man kann gewiss sein, dass nur
ein kleiner Bruchtheil der transatlantischen Welt wirklich erscheinen
wird. Nehmen wir aber den schlimmsten Fall an, nehmen
wir, dass an dieser Weltausstellung sich nur jene Länder des
Orientes betheiligen, die an dem grossen Culturmeere der alten