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lung, die nur Schwindlern, Speculanten und eitlen Leuten zu
Liebe gemacht würde, für die allerdings, brauchte man nicht
in die Schranken zu treten, wohl aber für eine solche, die im
Geiste jenes edlen deutschen Prinzen gemacht wird, dem England
sein zweites Vaterland geworden.
Dauernde und bleibende Interessen müssen an die Idee
einer Weltausstellung geknüpft werden. Dass die frivolen Interessen
dabei nicht zu kurz kommen werden, darüber wird in
Wien wohl Jeder beruhigt sein. Geber diese Punkte wird es
wohl Gelegenheit geben, eingehend zu sprechen, sobald der
Zeitpunkt der Weltausstellung etwas näher gerückt sein wird,
als es diesmal der Fall ist.
Ueberschauen wir den Gang dieser Untersuchung, so weiden
wir finden, dass die Weltlage für Oesterreichs Industrie
beiweitem nicht so drohend sich gestaltet, als es manchem ei -
scheinen mag. Die Völker und die Regierungen werden sich
angewöhnen müssen — und das ist kein Unglück die deutsche
Nation als ein politisches Ganze zu betrachten, wie sie es der
italienischen, der russischen und französischen gegenüber zu
thun schon längst gewohnt sind. Auch die Franzosen werden
sich vor dieser Thatsache beugen. Die französische Kunstindustrie
wird etwas geschwächt, wenigstens in der nächsten Zeit,
auftretenaber sie wird bald wieder ihren Ehrenplatz in dei
Weltindustrie finden, da die nächste Mission der Franzosen eine
friedliche, auf die innere Regeneration gerichtete sein muss.
Auch das Wechselverhältniss des reconstituirten Deutschlands
zu Oesterreich flösst uns keine Besorgnisse ein. Je treuer
Oesterreich im Innern seinen historischen Berufen nachkömmt,
desto besser für Oesterreich, für die Deutschen in Oesterreich,
und den Bürgerstand in Oesterreich. Der deutsche Bürgei in
Oesterreich hat von dem Zerfalle Oesterreichs nichts zu erwarten,
wohl aber alles zu hoffen, von dem Festhalten an die österi.
Staatidee und den Culturberuf der Deutschen in den österr.
Ländern.