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MAK

Full text : Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten

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dem  Vier-  ins  Achteck  über;  zwischen  denselben  befindet
sich  das  grosse  rundbogige  Portal  mit  spitzbogiger  Vorhalle.
Bemerkenswerth  ist:  Kanzel  von  Meister  Pilgram.
Hochaltar  aus  schwarzem  Marmor  von  J.  Bock  (1647);
Seite.naltäre:  Hechts  der  Altar  des  heil.  Borromäus  (1728),
links  der  Altar  des  heil.  Joh.  v.  Nepomuk  (1720);  neuer
gothischer  Votivaltar  in  der  Capelle  der  Halle  des  unausgebauten
  Turmes  (Barbaracapelle),  entworfen  von  Stäche  und
Ferstel,  ausgeführt  von  J.  Schönthaler,  Statuen  von
J.  Gasser;  ausserdem  sind  noch  34  andere  Altäre  vorhanden.
Taufstein  von  Meister  Heinrich  in  der  Katharineucapelle
(1481).  Chorstühle  mit  reicher  Holzschnitt-Arbeit  nach
Zeichnungen  Niel.  Lerch’s  von  W.  Rollinger  (1484).
Grabmäler:  Kaiser  Friedrich’s  HL,  vonLerch  und  Michael
(1467—1513),  Herzog  Rudolph’s  IV.  und  seiner  Gemahlin  und  des
Prinzen  Eugen  von  Savoyen;  Grabsteine  des  Nithard  Fuchs
(an  der  Aussenseite  der  Kirche)  und  des  berühmten  Dichters
0.  C  eit  es  (f  1508).  Glasmalereien,  zum  Theil  aus  neuester
Zeit  von  Geyling.  Altarbilder:  Hochaltar  von  F.  Bock,
Altar  in  der  Katharinencapelle  von  Schmied,  in  der  Barbaracapelle ­
  von  Altomonte,  Hauptaltarblatt  des  Frauenchores
»  von  J.  Spielberger,  neuer  Altar  in  der  Barbaracapelle  von
K.  B  laas.  Grosse  Orgel  auf  dem  steinernen  Chore  von  G.  Neuhauser ­
  (1720).  G1  o  c  k  e  n:  in  den  Heidenthürmen  hängen  sechs
Glocken,  1772  für  ein  harmonisches  Geläute  umgegossen;  im
grossen  Thurme  hangt  die  grosse  Glocke  von  17,7  Tonnen
Gewicht,  1711  aus  eroberten  Geschützen  von  J.  Ahammer
gegossen.
Dimensionen.  Die  Kirche  ist  108 m  lang,  das  Mittelschiff ­
  10,6 m  breit,  jedes  Seitenschiff  8,8 m  breit.  Das  Schiff
hat  27,2 m ,  der  Thurm  137,8 m  Höhe.  Die  Kreuzrose  hat  einen
diagonalen  Durchmesser  von  4,7™.  Die  Kugel  aus  starkem
Kesselbleche,  mit  vergoldetem  Kupferbleche  überzogen,  hat
l,26 m  Durchmesser  und  der  kupferne  Doppeladler  mit  dem
Kreuze  2,5 m  Höhe.
In  Fig.  64  bedeutet:  1  das  Riesenthor,  2  die  Kreuzcapelle,
3  das  Bischofsthor,  4  den  St.  Ursula-Altar,  5  die  Kanzel  mit
dem  Maximilian-Altar,  6  den  St.  Katharina-Altar,  7  den  St.
Agnes-Altar,  8  Liebfrauen-Altar,  9  den  Orgelfuss  mit  dem  Bilde
des  Baum.  G.  Oexl,  10  den  St.Peter-  und  Paul-Altar,  11  den
unausgebauten  Thurm  mit  dem  Adlerthore,  12  die  St.  Barbaracapelle, ­
  13  den  Altar  zu  Ehren  der  unbefleckten  Empfängniss,
14  den  Musikchor,  15  den  Altar  des  heiligen  Anton  v.  Padua,
16  den  St.  Johann  von  Nepomuk-Altar,  17  das  Grabmal  des
Herzogs  Rudolph  IV.  und  seiner  Gattin  Katharina,  18  den
Frauen-Altar,  19  den  Eingang  in  die  neue  Gruft,  20  die  Kanzel
            
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