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Räume.
Bezeichnung Anzahl ™ che
Mineralogie, Zoologie, Landwirtschaft .... 24 1865
Gemeinschaftlicher Hörsaal 4 210
Medicinische Facultät:
Decanat 14 710
Hörsale 4 472
Bibliothek 1 989
Erster Stock.
Universitäts-Consistorium 7 420
Festräume 6 1300
Philosophische Facultät:
Decanat 15 S64
Oesterr. Geschichtsforschung und Archäologie . 6 356
Gemeinschaftliche Hörsäle 6 580
Juristische Facultät:
Decanat 19 994
Hörsäle 13 1210
Bibliothek 4 1690
Zweiter Stock:
Philosophische Facultät
Botanik und botanische Lehrkanzel 11 945
Philosophisch-historisches Seminar 2 148
Geographisches Institut 4 434
Gemeinschaftliche Hörsäle 4 324
Theologische Facultät:
£® ca " at 10 620
Hörsale g gyg
Eeservirte Räume . ’ ’ 6 538
Bibliothek 2 144
Gesammte Benützungsfläche, excl. Keller und Bodenraum
2363 ipm.
Hierbei entfällt auf 46 Hörsäle für zusammen 6000 Hörer
ein Raum von 4240Q m .
Die A rch i t e k t u r ist im Renaissance-Style durchgeführt.
Im Aeusseren ist auf eine wirkungsvolle Zergliederung der
mächtigen Baumasse durch Eckpavillons, Risalite etc. Bedacht
genommen. Im Innern ist der Arcadenhof als der architek
tonisch bedeutendste Theil des Baues aufgefasst.
Die Baukosten sind auf 400 bis 560 fl. pro verbauter
Grundfläche, im Ganzen auf 6 bis 8 Mill. Guld. geschätzt.
In besondere Gebäude ist bereits das chemische Labora
torium und die Centralanstalt für Meteorologie und Erdmag
netismus verlegt. Ein Gleiches soll mit dem physiologischen,