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Manfredini in Mailand hervorgegangen. Der Bildhauer
Marehesi aus Mailand machte den Entwurf dazu. Die Inschrift
auf der Vorderseite sind Worte aus des Kaisers Testament:
„Populis meis, amorem ineum“, auf der Rückseite: „Imperator
Francisco I. pio, justo, forti, pacifico, patri patriae, Augusto
parenti Ferdinandus I. Austriae Imperator, 1846.“
Das Denkmal des Erzherzogs Carl auf dem äusseren Burg-
platz (E, 5). Für den vom inneren Burgplatz Kommenden zur
Rechten, steht die kolossale Reiterstatue des Helden von
Aspern. Der Erzherzog ist in dem Augenblicke gedacht, in
welchem er die Fahne schwingend, sich an die Spitze der
schon wankenden Grenadiere stellt und sie zum Siege führt.
Die Reiterfigur ist 8,5 m hoch und wiegt 22 Tonnen. Die
Statue wurde nach dem Entwürfe des Bildhauers Fern körn
in der Wiener Erzgiesserei 1860 vollendet. Das Postament
in gelbgrauem Untersberger Marmor ist von Vandernüjl
entworfen.
Das Ressel-Denkmal. In den Gartenanlagen vor dem Poly-
technicum (F, 6) steht die im Jahre 1863 enthüllte Statue Josef
Ressels, des Erfinders der Schiffsschraube, von Fernkorn
modellirt und in der k. k. Erzgiesserei gegossen.
Das Denkmal des Prinzen Eugen. Auf dem äusseren Burg
platze (E. 5) links, steht die in ähnlichen Verhältnissen, wie
die Reiterstatue des Erzherzog Carl ausgeführte Reiterstatue
des Prinzen Eugen von Savoyen. Der Bildhauer Fern
korn stellt den Sieger von Zenta, Oudenarde und Belgrad
als General im Kostüm der Zeit dar, auf einem sich bäumen
den Pferde sitzend. Die Züge des männlich ernsten Antlitzes
zeigen uns den Helden im kräftigsten Mannesalter. Das Ge
wicht des für die Statue verwendeten Metalles beträgt 28 Ton
nen, die Eisenconstruction 8 Tonnen. Das Monument wurde
1865 enthüllt.
Das Denkmal des Fürsten Schwarzenberg. Auf dem Schwarzen
bergplatze (F, 6) finden wir das Reiterstandbild des Fürsten
Schwarzenberg, des siegreichen Heerführers der Verbün
deten in den Kriegen von 1813-1814; der Entwurf ist vom
Professor Hähnel in Dresden. Die Statue wurde in der k. k.
Giesserei zu Wien 1867 vollendet.
Das Schubert-Denkmal. Am nördlichen Ende des Stadtparkes
(G, 5), den Rücken der Ringstrasse zugekehrt und von Gebüsch
umgeben, sitzt Schubert, das Notenbuch auf dem Schoosse,
mit erhobenem Haupte, den Griffel in der Hand, der göttlichen
t Inspiration lauschend. Die Figur, in carrarischem Marmor zweiter