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l m Durchmesser entweder direct in die obere Etage auf
steigen, oder geht durch die ringförmigen Oeffnungen um
diese Röhren in den durch Dampfheizung erwärmten Raum
(Heizraum), um in kalter Jahreszeit die Luft vorwärmen zu
können. Das Einströmen der vorgewärmten oder kalten Luft
lässt sich genau reguliren, und zwar durch Heben oder
Senken der Glocken über den Cylindern und der die Cylinder
umgebenden Ringe. Es sind unter dem Parterrefussboden
12 solcher Einströmungsöffnungen entsprechend den 12 Ge-
wölbsfeldern an
gebracht, die in Fl S- li0 -
3 Systemen (ä 4
Oeffnungen) zu re
guliren sind. Aus
diesem Raume —
dem Mischraume
— tritt die Luft
unter die Sitze
des Parterre, und
durch diebezeich-
neten verticalen
Canäle in die Cor-
ridors des Par
terre, derParterre-
logen, der 1. und
2. Galerie, von
dem ringförmigen
äusseren Theile
des Mischraumes
nach der 3. und
4. Galerie.
Für die Ven
tilation an heissen
Sommertagen ist
noch besonders
Vorsorge getrof
fen durch die An
ordnung des Sommercanales, wodurch auch noch an der ganzen
Peripherie der Decke frische Luft eingeblasen wird.
Wie schon erwähnt, ist in diesem Gebäude die Dampf
heizung eingerichtet. Unmittelbar neben dem Kesselhause
ist der Hauptvertheiler der Dampfheizung angebracht. Dieser
Vertheiler ist einer der grössten, wie sie je angeordnet wur
den, da auch die Dampfheizung eine der grössten ist. Es sind
für die Dampfheizung bei 18000 m Röhren verwendet. In dem
bereits erwähnten Heizraume sind noch vier kleinere Vertheiler
Hof-Opernhaus.
/e oo n.