Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten

316

Spannweite  beträgt  35,72“,  die  Entfernung  der  Gespärre
6'95 m ,  die  Höhe  vom  Auflager  der  Gespärre  bis  zur  Unterkante ­
  der  Firstpfette  6,59“.  Die  Sparren  sind  gitterförmig
und  haben  eine  Höhe  von  47,5 cm .  Jeder  Sparren  wird  durch
eine  schmiedeiserne  Strebe  gestutzt.  Das  Detail  der  Verbindung ­
  ist  musterhaft.  —  Das  Dach  der  Personenhalle
der  Staatsbahn,  Seite  194,  Fig.  82,  zeigt  im  Profile
2  Dachstühle  nebeneinander,  für  eine  Totalspannweite  von
40,4“.  Die  Gespärre  liegen  entsprechend  den  Axenweiten
der  Ausgänge  über  jedem  Pfeilermittel  in  Entfernungen  von
4,42m.  Die  gusseisernen  Säulen  in  der  Mitte  der  Halle  sind
nur  unter  jedem  zweiten  Gespärre  aufgestellt;  das  Auflager
dazwischen  vermittelt  ein  gitterförmiger  Träger.  Das  Detail
der  Verbindungen  ist  den  entsprechenden  Galerie-Dachstühlen
des  Pariser  Ausstellungs-Gebäudes  von  1867  nachgebildet.
Die  Eisenconstructionen  der  P  er  so  n  e  n  h  a  11  e  n  des
Staats-  und  Südbahnhofes  wurden  von  J.  F.  Cail  et
Comp,  et  Compagnie  de  Fives  Lille  ausgeführt  und
aufgestellt.
Wie  Seite  199  und  201  aus  Fig.  84/a  und  Fig.  85/a  zu
entnehmen  ist,  wurde  das  erwähnte  System  auch  für  die  Personenhallen ­
  der  Elisabeth-  und  der  Franz  Josef-Bahn
  angewendet.  Weiters  wurde  dieses  System  ausgelührt
bei  dem  Glasdache  über  dem  Hofraume ­
  des  Grand-Hotel  (hier
das  grösste  Glasdach)  für  eine  Spannweite ­
  von  16,1“  und  eine  Länge  von
20“,  und  an  vielen  anderen  Orten.
Noch  möge  als  Beispiel  einer  solchen
Anordnung  der  Dachstuhl  der  V  o  ti  vkirche,
  Fig.  132,  genannt  werden.
Die  beiden  Streben  vereinigen  sich
hier  in  demselben  Knotenpunkte.  Die
Hauptsparren  sind  gewalzte  I-Träger
mit  23,7Höhe.  Das  Sanctus-Thürmchen
  dieser  Kirche  besteht  ebenfalls
aus  einer  Eisenconstruction,  welche
sich  aus  den  Diagonalgespärren  der
Eiserner  DachstuM  der  Votiv-  yjerung  entwickelt.  Die  Construction
kirche.  —  'I,m,  n.  Gr.  .  °  T  j  o  •  i
ist  von  Leyser  und  Sigl.
Nach  dem  englischen  Systeme  der  Dreiecke  wurde
die  äussere  Glasdachconstruction  der  Oberlichtsäle  des
österr.  Museums  für  eine  Spannweite  von  12,C m  ausgeführt. ­
  Fig.  133  zeigt  das  Profil.  Die  Entfernung  der  Gespärre
beträgt  3,8“.  An  dem  Dachstuhle  hangt  noch  die  Coustruction

Fig.  132.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.