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MAK

Full text : Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten

Augartenbrücke  in  der  Verlängerung'  der  unteren  Augartenstrasse ­
  (F,  3).  Bisher  stand  an  Stelle  dieser  Brücke  eine
Holzbrücke  mit  Holzjochen  und  mit  sogenannten  Klötzel-  oder
Peutelholz-Trägern  (siehe  Taborbrücke).  Die  jetzige  im  Jahre
1873  vollendete  Brücke  wurde  auf  Kosten  der  Commune  von
der  französischen  Compagnie  Fives-Lille  nach  einem  neuen,
der  Gesellschaft  patentirten  Systeme  (Entwurf  vom  Chefingenieur ­
  Mareaux)  unter  dem  städtischen  Ober-Ingenieur
Paul  ausgeführt.  Die  Brücke  hat  nur  eine  Oeffnung  von  58,3
Lichtweite,  eine  Fahrbahn  von  11,4 m  Breite  und  zwei  ausser-Fig.
  12.
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halb  der  Träger  liegende  Fusswege  von  3,8 m  Breite.  Die
Träger  bestehen  aus  Blechträger,  welche  an  den  Enden  durch
die  Widerlager  und  ausserdem  noch  an  drei  Punkten  durch
ein  combinirtes  Hängewerk  unterstützt  sind.  Zur  Aufnahme
des  Horizontalzuges  dienen  nicht  Spannketten,  wie  bei  den
gewöhnlichen  Kettenbrücken,  sondern  ein  Spannriegel;  der
Spannriegel  wird  durch  Säulen,  welche  von  dem  Hängewerke
getragen  werden,  unterstützt.  Das  Hängewerk  besteht  nicht
aus  Ketten,  sondern  aus  steifen,  aus  Flach-  und  Winkeleisen
            
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