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Full text : Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten

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C.  Wein  und  Spiritus.
Grosse,  sehenswerthe  Weinkellereien  befinden  sich  ausserhalb ­
  der  Steuerlinien  in  Nussdorf  und  Döbling.  Das  Klosterneuburger ­
  Stift  besitzt  über  58  Hektaren  Weingärten  in
Klosterneuburg,  Weidling  und  Kahlenberg.  Klosterneuburg
besitzt  eine  Weinbauschule,  mit  welcher  eine  permanente  Ausstellung ­
  aller  im  Weinbaue  und  in  der  Kellerwirthschaft
nöthigen  Geräthe  verbunden  ist  ifnd  eine  ünochemische  Versuchsstation ­
  (Leiter  Prof.  Dr.  Nessler).  Die  Spiritusbrennereien
decken  hauptsächlich  nur  den  Localbedarf;  die  4  oder  6  grössten
Brennereien  Niederösterreichs  liegen  in  Wien  und  um  Wien.
Die  grössten  Weinfirmen  sind:  J.  Römer  &  Sohn  (I.  Kärntnerstrasse ­
  20);  A.  Schneider  (I.,  Rotlienthurmstrasse  22)  ;  R  Schlumberger
  (I.,  Johannesgasse  22).
Spiritus:  A.  J.  Mauthner  &  Sohn,  Spiritus  und  Presshefen-Fabrik
  und  Bierbrauerei  zu  St.  Marx  (III.,  Hauptstrasse  163);
Filiale:  Spiritus-  und  Presshefefabrik  in  Simmering.  Die  Firma  erhielt
im  Jahre  1850  vom  niederösterreichischen  Gewerbeverein  den  auf  die
Erzeugung  der  besten  künstlichen  Hefe  ausgeschriebenen  Preis.  —  J.  W.
Bauer  &  Sohn,  Spiritus-,  Rosoglio-  und  Branntwein-Fabrik  (VII.,
Adamsgasse  13).  —  J.  und  lg.  Kuffner,  Spiritusbrennerei  und  Presshefe-Fabrik ­
  (Ottakring,  Hauptstrasse  43).  —  M.  Springer,  Spiritusbrennerei ­
  (Rudolfsheim,  Prinz  Carlgasse  31'.

VII.  Webwaaren.
Die  einst  in  Wien  schwunghaft  betriebene,  in  den  Vorstädten ­
  Neuban,  Schottenfeld  und  Gmhpendorf  etablirte
Weberei  ist  in  letzterer  Zeit  sehr  zurückgegangen,  weil  wegen
der  Theuerung  der  ersten  Lebensbedürfnisse  und  der  hohen
Arbeitslöhne  die  meisten  Fabriken  in  die  Provinzen  übersiedelten. ­
  Die  Weberniaterialien  werden  von  auswärts  bezogen. ­
  Jute  wird  nur  von  der  Simmeringer  Spinnerei  und
Weberei  verarbeitet.  Fertige  Herrenkleider,  sowie  Was  c  hwaaren
  haben  einen  namhaften  Export.
Sei  den  w  aaren:  Gebr.  Bader  (VII.,  Westbahnstrasse  31).  —
Fr.B  uj  a  t  ti  (VII.,  Zieglergasse  8),  Möbelstoffe,  Kirchendamaste,  Atlasse,
Foulard-Tücher  etc.  —  A.  Flemmich’  s  Witwe  &  S  ohne  (VI.,  Schillergasse ­
  40).—  Frischling,  Arbesser  &  Comp.  (VII.,  Kaiserstrasse  36),
Hof-Sammt-  und  Seidenzeug-Fabrik.  —C.  G  i  an  i  (VII.,  Dreilaufergasse
3),  Kunstanstalt  für  Weberei  und  Stickerei,  Stoffe  und  Stickereien  für
Möbeln,  Zimmerdeeorationen  und  Kirchenparamente  etc.  Export  nach
Deutschland  und  England.  —  J.  Grünewald  &  Sohn  iVII.,  Zieglergasse ­
  1,  und  VII  ,  Mariahilferstrasse  92),  Sammt-  und  Seidenzeugfabrik. ­
  —  G.  Hell  (VII.,  Schottenfeldgasse  30);  Möbelstoffe,  Portüren,
Wagenstoffe',  Chenillenwaaren.  —  J.  Herzfeld  &  Fisehel  (VI.,
Aegklygasse  13),  orientalische  Webwaaren,  mit  Gold  gewebte  und  ge-
            
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