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Full text: Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten

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Nachtrag zur II. Abtheilung. 
w - R? 8 " eu . e k- k - Tele 0 ra Phengebäude in der Verlängerung- der 
pphngerstrasse, welche auf die Kingstrasse führt). Ent- 
wuif vom Oberbaurath J. Winterha 11er. Die Hauptfronte 
des nahezu rechteckigen, 53m langen, 42m breiten Gebäudes 
wird eine Seite des künftigen Börsenplatzes bilden, von wo 
aus auch der Zutritt in dasselbe für das telegmphirende 
Pub icuni stattfindet. Der Eingang führt über eine giösse 
Saft dilS 7 estlbu,e ’ an dessen linker Seite sitWi der 
Saal für die Depeschenaufuahme befindet. In diesen Saal können 
duich transportable Wände zwischen den Säulen bis 10 Auf- 
werden a8Sen ’ J6 naCh de " eventueIIen Bedürfnissen, eröffnet 
de« TW del le u ht a n S ,?f te des Vest 'bules befindet sich die Loge 
Tvw * u Un< l der E *“S an 8' zu den Käiimen des Privat-Local- 
elegi aphen. Ausser diesen Räumen hat das grosse Publicum 
keinen weiteren Zutritt in das Haus, dessen ganze übrig“ 
m'strativen “lr" T k ^ Stocke blos dem inneren admi- 
e T m n , 6 ’ 3 ‘ St0cke J edocb ausschliesslich dem 
eigentlichem Pelegraphiren gewidmet sind. Im 4. Stocke des 
Ve b i 0 waHers Mlttel,,SaliteS befilldet sich die Dienstwohnung des 
Die Auf- und Abbeförderung der Depeschen von dem 
^S! S8aa \-"? ( Hochparterre in den Telegraphensaal des 
' St ckes geschieht ausschliesslich mittels pneumatischer Röhren 
fii,. Hm a r 1S i da, ; a «f vorgedacht, dass die Beförderung sowohl 
! i? ie ^r U j a 8 Abg a b e der Depeschen in die Industrie- 
icichen Vorstädte und in die Vororte Wiens, hauptsächlich 
SitÄKt duroh —* 
In den fast eine ganze Etage einnehmenden, 1344 r] m grossen 
1 elegraphirsaal im 3. Stocke können vorläufig ganz bequem ausser 
den sonstigen Manipulationstischen 200 Tdegraphen Apparate 
aufgcstellt werden. Dieser Saal wird im Winter mittels er 
wärmter, stets frisch zugeführter Luft beheizt Ebenso ist im 
GaTflamrnZT“ J ? h c“ Nachtzeit ’ wenn eine grosse Anzahl 
Zufülm nWVwT n ’ /"ui e,ll T e a,ls « iubi S e Ventilation mit steter 
ZiUiiiinung fnscher, kühler Luft gesorgt. 
7llo . y, m die möglichste Sicherheit des Telegraphendienstes her- 
zustellen und auch eine Störung desselben durch eine all- 
fällige Feuersbrunst hintanzuhalten, wurde der Dachstuhl über 
diesem Saale aus Eisen construirt und die Decke desselben durch 
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