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MAK

Full text : Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten

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Hiernach  erhielt  die  Strombrücke  5  Oeffnungen  von  je  75,9 m ,
die  definitive  Fluthbrücke  4  Oeffnungen  von  je  31,6 m  Lichtweite ­
  und  die  provisorische  Fluthbrücke  22  Oeffnungen  von
19,0 m  Abstand  der  Pfeiler  von  Mitte  zu  Mitte.  Nachdem  aber
die  Fundirung  der  Strompfeiler  und  eines  Fluthpfeilers  nahe
beendet  war,  wurde  die  Strombreite  auf  316 m ,  die  Breite
des  Vorlandes  auf  379 m  fest  gestellt,  so  dass  die  grossen
Oeffnungen  in  das  Vorland  hineinreichen  ;  die  definitive  Fluthbrücke ­
  erhielt  10  Oeffnungen  von  je  34,l m ;  die  provisorische
Fluthbrücke  erhielt  jetzt  nur  10  Oeffnungen.
Die  Pfeiler  sind  auf  pneumatischen  Wege  fundirt  und
zwar  von  der  französischen  Firma:  Castor  &  C.  Die  Fundamente ­
  durchdringen  Schotter-,  Sand-  und  Tegelschichten  bis
zu  einer  Tiefe  von  etwa  12 m ,  wo  sie  den  dunkleren  festen

Fig.  24.

Tegel  erreichen.  Die  Caisons  wurden  auf  der  fluthabwärts
liegenden  Seite  rechtwinklich  abgegrenzt,  um  die  Möglichkeit
offen  zu  halten,  später  eine  Strassenbrücke  an  die  Eisenbahnbrücke
  anbauen  zu  können.  Das  Fundament  der  rechtseitigen
Landfeste  besteht  aus  4  mit  Bogen  überspannten  Pfeilern.
Der  zweigeleisige  Oberbau  wird  in  den  Stromöffnungen
von  2,  in  den  Fluthöffnungen  von  4  continuirlichen  Gitterträgern ­
  getragen;  die  Gurten  sind  T-förmig;  das  Gitterwerk  besteht ­
  aus  zwei  geneigten  Lagen  von  T-eisen  und  bei  den  Stromöffnungen ­
  aus  verticalen  Versteifungsrippen.  Die  Bahn  liegt
bei  der  Strombrücke  unten,  bei  der  Fluthbrücke  oben.  Die
Schienen  ruhen,  wie  bei  der  Donaucanalbrücke,  auf  eisernen
            
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