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Full text: Wagnerschule 1902-03 und 1903-04

KONKURRENZ UM DEN HOFPREIS. ODEQEOEiDDOiDiDQaiDOEDOiD KARL MARIA KERNDLE. 
Die Wirkung eines Bauwerkes wird wesentlich durch seine Umgebung beeinflußt. Die Aufgabe des schöpfenden Baukunstlers ist es, diesen Einfluß 
in seiner Wesenheit klar zu erfassen, ihn zu berechnen und durch zweckdienliche Ausgestaltung des Objektes in die rechten Bahnen ^ ^iten, ein 
harmonisches künstlerisch fein abgewogenes Verhältnis zwischen dem Bauwerke und dessen Umgebung herzustellen. In dem sich ewig verändernden 
Stadtbild wird es nur selten möglich sfin, ein wirklich harmonisches Verhältnis zwischen dem Bauobjekte und seiner Umgebung zu erzielen od 
doch nur in bezug auf Platze und Massenwirkung. In freier Natur hingegen, wo die Landschaft als ein immerwahrend gleichbleibender . 
„rund dem Objekte dient, wo es dem Architekten meist möglich ist, dem Bauwerke sogar eine, bis m das kleinste Detail ewig ^ 
g TT o-ok ln er 711 schaffen ist es doooelt so notwendig, daß der Architekt auf dieses harmonische Gleichklingen, der architektonischen Wirkung 
52 GebSs ml tant"hlftswÄg! VanrbeIonle?; acht«. Wenn es sich um eine große Anlage handelt, ist meist die ^ U^ng - 
Zusammenhang mit der Anlage auszugestalten, dann muß sich sogar die Umgebung dem Bauwerke anpassen. Bei Meiner. Objekten hgg , 
wo dem Architekten nicht solche Mittel zur Verfügung stehen, wo keine so umgreifenden Änderungen ermöglicht sind, muß sich das Me ✓ 
d« N C a.ur 4en m Da Weib, es dann dem Fein'geflhle des Künstlers überlassen das richtige Verhähnis zu erfassen und m Komposmon 
nrnmmfrimmDDDODIDiDDD seines Werkes klar zum Ausdruck zu bringen. O □ D O E E E ui uj w iu w 
Bei vorliegendem Projekte handelt es sich um ein kleines alleinstehendes Gebäude in weitem Waldrevier — dieses Bauwerk ist seiner Umge ung 
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