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Ankauf eines Wohnhauses und Magazins in Wien.
scliaft Bystritz am Hostein, Ernst Ereiherrn von Louclon, einen
mehrjährigen Holzlieferungsvertrag ab und baute im Jahre
1861 die Fabrik in Bystritz.
Michael Thonet übersiedelte im Frühjahre 1861 mit
seinem Sohne August Thonet von Koritschan nach Bystritz,
wo sie anfangs, bis zur Fertigstellung des Fabrikswohnhauses,
im dortigen gräflich Seiler n’schen Hause wohnten und den
Bau und die Einrichtung der Bystritzer Fabrik leiteten.
Auch hier wurde bei der Einrichtung der Fabrik ebenso
E,nrl der U " g ökonomisch vorgegangen, wie seinerzeit bei der Einrichtung
Fabrik" der Koritschaner Fabrik. Alle Maschinen und Werksvorrichtungen
wurden, soweit dies möglich war, teilweise in der
Fabrik in Koritschan, teilweise in Bystritz selbst hergestellt.
Die Abrichtung der Arbeiterschaft war hier schon erleichtert,
teils dadurch, daß man eine Anzahl Bystritzer Burschen und
Mädchen nach der (bloß fünf Meilen entfernten) Fabrik in
Koritschan zur Anlernuug senden konnte, teilweise dadurch,
daß bereits eingeschulte Arbeiter aus Koritschan in Bystritz
zur Anlernung der dortigen Arbeitskräfte eingestellt wurden.
Trotzdem galt es auch in Bystritz viele Schwierigkeiten zu
überwinden, und dauerte es immerhin eine geraume Zeit, bis
die Produkte der Bystritzer Fabrik jenen der Koritschaner
Fabrik ebenbürtig waren.
Im Mai 1861 wurde in Wien die im ehemaligen Cafe
Römer neuerrichtete Niederlage, Leopoldstadt N. 586, an der
Ferdinandsbrücke (derzeit untere Donaustraße) eröffnet, im
August desselben Jahres das Wohnhaus und Magazin in der
Leopoldstadt Nr. 625, Große Stadtgutgasse (derzeit Kaiser
Josef-Straße Nr. 40), angekauft und die in der Franzensbrückengasse
gemieteten Lokalitäten aufgelassen.