Von dem gepflafterten Gange, der ficb nur nach der Hoffeite, von
der weitausladenden Dadbtraufe befdnitjt, unmittelbar an der Langfeite
des Hanfes binziebt, tritt man über die durchlaufende Holzfcbwelle oder
eine von Wangenmauern eingefaßte niedrige Freitreppe in die Haustür,
d. b. die erfte der drei oder vier Türen der Langfeite, von der DorL
ftraße aus gezählt. D
Durch diefe Tür tritt man in den Hausflur, »Haus« oder »Hauferen«
auch in Scblefien genannt. Bei älteren Häufern gebt er durch die ganze
Tiefe des Haufes; von hier aus führt eine Tür ins Freie, den Baum«
garten. Eingeengt wird der Flur durch die fteile Treppe zum Boden
des Obergefcboffes oder des Dachgefcboffes und durch die Fallklappe
oder »Let« zur Kellertreppe, weiter durch ein Vorgelege, von dem
aus Stubenofen und Backofen gebeizt werden kann, fowie durch den
an die Stubentür geftellten, für Wäfcbe und Viehzucht unentbebr*
lieben Herd. D
359