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Sumpfblüten treibt. Was fragen diese Bau^ und Häuser^
Spekulanten viel nach architektonischer Schönheit und Eigenart.
Rentabilität und Gewinnchancen sind hier die einzigen
Zielpunkte. Auf dem teuer bezahlten Grundstück will man
vor allem ein Haus haben, das möglichst vorteilhaft in
möglichst zahlreiche Mietwohnungen abgeteilt ist. Solche
Häuser werden fast nie von denjenigen bewohnt, die sie erbauen
ließen; der Hauseigentümer bleibt der großen Menge
der Vorübergehenden unbekannt, und ihre Ausrufe des Unwillens
darüber, daß er einen öffentlichen Weg verunziert
habe, erreichen ihn nicht.
Darum ist aber für die Zukunft doch noch nicht alles verloren,
und wir dürfen zuversichtlich hoffen, daß auch unsere
Baukunst sich wieder erheben und uns aus dem Banne des
Häßlichen und Banalen befreien wird.
Ein Hauptzweck dieser Arbeit ist, einmal auf die echte und
wahre Schweiz und der vom Fremdenverkehr und Industrie
noch wenig berührten Landschaften hinzuweisen. Ein „Augen
auf“! schien uns da gerechtfertigt, damit in der Zeit der
Fabriken, Hotels und Kursäle jene stillen Gelände, in denen
die Wurzeln der heimischen Eigenart ruhen, nicht ganz in
Vergessenheit geraten. Diese alte und echte Schweiz ist
der Jungbrunnen, in dem auch unsere Baukunst neue Kraft
und Gestalt gewinnen kann.
In den Nachbarländern hat der nationale Geist auf künstlerischem
Gebiete in den letzten Jahrzehnten einen gewaltigen