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Full text : Hohe Warte - Illustrierte Halbmonatsschrift zur Pflege der künstlerischen Bildung und der städtischen Kultur, 2. Jahrgang 1905/06

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35.  Christkindleins  Wiegenlied.

Nicht  schleppend  -  wiegend.  1623.

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1.  0  Je-su-lein  zart,  das  Kripplein  ist  hart,  o
2.  Schlaf,Je-su-lein,  wohl!Nichts  hin  -  dem  soll;  Oe
8.  Die  Se-raphin  sin-gen  und  Che-ru-bin  klingenjvi
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hart!  Ach  schlaf,  ach  tu  die  Äu-ge-lein  zu,  schlaf  und  gib  uns  die  e-wi-ge
Schlaf.SchlafKind,schlaf,  tu  die  Äu-ge-lein  zu,  schlaf  und  gib  uns  die  e-wi-ge
all.  Schlaf  Kind,  schlaf,  tu  die  Äu-ge-lein  zu,  schlaf  und  gib  uns  die  e-wi-ge

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4.  Seid  stille,  ihr  Wind’,
Laßt  schlafen  das  Kind!
All  Brausen  sei  fern,
Es  ruhen  will  gern.
Schlaf,  Kind,  und  tu  die  Äugelein  zu,
Schlaf  und  gib  uns  die  ewige  Ruh!
Ihr  Stürme,  halft  ein,
Ras  Rauschen  laßt  sein!
Seid  stille,  ihr  Wind’
Laßt  schlafen  das  Kind!

5.  Nichts  mehr  sich  bewegt,
Kein  Mäuslein  sich  regt,
Zu  schlafen  beginnt
Das  herzliche  Kind.
Schlaf  denn  und  tu  deinÄugelein  zu,
Schlaf  und  gib  uns  die  ewige  Ruh!
Nichts  mehr  man  dann  singt,
Kein  Stimmlein  mehr  klingt:
Schlaf,  Jesulein  zart,
Von  göttlicher  Art!

6.  H.  3617
            
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