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MAK

Full text : Wegweiser durch das k. k. Oesterreichische Museum für Kunst und Industrie, Stubenring 5

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des  Königs  von  Hannover;  sodann  verschiedene  Schalen
und  Gefässe,  die  zum  Theil  galvanoplastische  Copien  sind.
In  diesen  Fächern  hat  auch  zeitweilig  eine  Sammlung
altchinesischer  Zellenschmelzarbeiten,  Eigenthum  des  Herrn
Directors  von  Bontoux,  Aufnahme  gefunden.
Fach  11  enthält  verschiedene  Emailarbeiten,  zum
Theil  älterer  niederrheinischer  Art  (Email  champlevö),,
zum  Theil  Limoges  vom  16.  Jahrh.  (grosse  Schale  von
Jean  Courtois,  Eigenthum  des  Fürsten  Liechtenstein)  und
zwei  Schalen  venetianer  Emails.
Die  beiden  letzten  Fächer  12  und  13  sind  zur
Aufnahme  der  Arbeiten  der  Waffenschmiede  bestimmt
worden.  Fach  12  enthält  vorzugsweise  indische  Arbeiten
(meist  aus  dem  Besitz  des  Herrn  v.  Friedland)  und  sodann
einige  japanische  Schwerter.  —  Fach  13  enthält  Rüstungsstücke ­
  und  Schilde  aus  der  Renaissancezeit,  einen  getriebenen ­
  Helm  von  Mailänder  Arbeit,  zu  dem  gleichartigen
Schild  gehörig;  ausserdem  eine  Anzahl  Säbel,  meist  türkischer ­
  oder  spanischer  Herkunft.
In  diesem  Saal  findet  sich  sodann  noch  unter  besonderem ­
  Glasverschluss  auf  einem  kleinen  Tischchen  ein
Eisenkasten  mit  Gold  tauschirt,  italienische  Arbeit  der
1.  Hälfte  des  17.  Jahrh.  Ein  Eckkasten  am  obern  Ende
(VI.)  dient  zur  Ergänzung  für  Gegenstände,  die  in  den  übrigen
Kästen  nicht  Platz  finden  konnten.  Es  finden  sich  gegenwärtig ­
  darin  mehrere  grosse  Schalen  in  galvanoplastischem:
Abgusse,  sowie  einige  Silberarbeiten  des  18.  Jahrh.
            
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