Saal III.
Glassaal.
Die Bestimmung dieses Saales ist in erster Lime
diejenige, die verschiedenen Glasarbeiten aufzunehmen.
Da aber der für Poterien bestimmte Saal II für diese Gegenstände
nicht ausreicht, so dient ihm dieser Saal ill zui
^ Die ^Einrichtung dieses Saales entspricht im Allgemeinen
derjenigen von Saal I. In der Mitte stehen vier
vleiche, freie, allseitig mit Glas geschlossene Kasten, wahrend
ein pultartiger Kasten die lange Wand einnimmt; an den
beiden Enden desselben stehen noch zwei kleinere Vitrinen .
Am obern Ende des Saales befinden sich noch einige klemere
Pnitkästen (für die Sammlung von antikem Glas), wahrend
die unteren zwei kleineren Wandkästen zur Ergänzung
dienen. , TT „
Beginnen wir vom Eingang der grossen Halle aus,
so folgen sich die vier freistehenden Glaskästen mit ihrem
Inhalte in folgenderWei.se:
Kasten I.
Den Hauptinhalt bilden die d e u t s c h e n G1 ä ser des 16.
und 17. Jahrhunderts mit Emailfarben, Poeale, Humpen,
Gläser, Flaschen u. s. w. An sie sehliessen sich auf der einen
Seite eine Anzahl russischer Glasgefässe mit Emailfarben
an, auf der anderen Seite Glasgefässe mit schwarzen Ornamenten.
Auf der Rückseite befindet sich gefärbtes G as
und eine Anzahl zum Theil sehr feiner. Gefässe mit Goldverzierung,
welche sich zwischen zwei meI “ a ndergeschobenen
Glasschichten befindet. Einige geschliffene Glaser
böhmischer Art nehmen den noch übrigen Raum ein.