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Full text : Wegweiser durch das k. k. Oesterreichische Museum für Kunst und Industrie, Stubenring 5

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darin  zu  verbleiben.  Bedingung  der  Aufnahme  ist  allein
die  kunstindustrielle  Bedeutung  des  Gegenstandes;  derselbe ­
  muss  nach  seiner  Beschaffenheit  in  den  Rahmen  der
Aufgabe  des  Museums  fallen  und  von  wenigstens  relativer
Güte  sein.  Ueber  zurückgewiesene  Gegenstände  entscheidet, ­
  wenn  es  verlangt  wird,  eine  Jury,  für  welche  besondere ­
  Vorschriften  gegeben  sind.  Der  Aussteller  oder
Bigenthümer  hat  für  die  Ausstellung  der  Gegenstände
keinerlei  Entgelt  zu  zahlen;  es  findet  aber  auch  kein  Verkauf ­
  der  Gegenstände  durch  die  Beamten  oder  Diener
des  Museums  statt.  Der  etwaige  Käufer  hat  Sich  an  den
Eigenthümer  oder  Verfertiger  zu  wenden,  dessen  Adresse
iin  Museum  angegeben  wird.
Da  die  Ausstellung  eine  stets  wechselnde  ist,  so  erscheint ­
  eine  Aufzählung  der  Aussteller  nicht  angemessen.
Den  Gegenständen  ist  der  Name  des  Fabrikanten,  des
Kaufmanns,  des  Eigenthümers  beigefügt.  Die  erste  Ausstellung ­
  zeigt  gleich,  dass  die  Gelegenheit,  die  hier  geboten ­
  wird,  von  der  Industrie  verschiedener  Länder  benutzt ­
  worden.  Wir  finden  neben  den  Producten  der  Wiener
und  überhaupt  der  österreichischen  Industrie  auch  Berliner
I  abricate  (Bronzen  und  Chromolithographien),  französische
Arbeiten  (Uhren),  verschiedene  Erzeugnisse  Indiens  in  Geweben ­
  und  anderen  Artikeln  u.s.  w.  Gegenständlich  betrachtet
sind  Möbel  ausgestellt,  Bronzefabricate,  Glaswaaren,  Fayencen ­
  (aus  Znaim),  Gewebe  in  Seide  und  Wolle,  Farbendruckbilder, ­
  Schnitzarbeiten,  Rahmen,  Stickereien,  Spitzen
u.  s.  w.
Es  liegt  im  Wunsche  des  Museums,  dass  dieser  Saal
und  die  Gelegenheit,  die  er  bietet,  auf’s  reichlichste  benützt ­
  werde.
            
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