Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Die Entwickelung des kaufmännischen Unterrichts in Österreich nebst einer documentarischen Geschichte der Wiener Handels-Akademie

Das  physikalische  Cabinet.

Dem  physikalische  n  Unterrichte  an  der  IViener
Handels-Akademie  sind  ausser  einem  eigenen  Hörsaale  dem  Bedürfnisse ­
  der  Schule  entsprechende  Räumlichkeiten  als  physikalisches ­
  Cabinet  gewidmet.  Letzteres  besteht  aus  einem
grossen  Saale  mit  Kästen  zur  Aufbewahrung  der  Apparate,
ferner  aus  einem  an  den  Hörsaal  sich  anschliessenden  Cabinete,
  bestimmt  zur  Vorbereitung  der  in  der  Vorlesung
auszuführendon  Versuche  und  endlich  aus  einem  Arbeitszimmer ­
  des  Professors,  in  welchem  sich  ausser  der  Handbibliothek ­
  und  einigen  Arbeitstischen  auch  noch  ein  s.  g.
chemischer  Herd  mit  Abzugsrohr,  zur  Ausführung  von  etwa
nothwendig  werdenden  chemischen  mit  Geruchs-  und  schädlicher ­
  Gasentwickelung  verbundenen  Arbeiten  befindet.
ln  Betreff  der  Sammlung  physikalischer  Apparate ­
  ist  zu  bemerken,  dass  das  Inventar  eine  Nummerzahl
von  323  in  einem  Gesammtwerthe  von  nahe  5400  fl.  ö  W.
ausweist  und  wenn  auch  dem  bisherigen  Charakter  der
physikalischen  Vorträge  entsprechend  hei  der  Anschaffung
derselben  mehr  auf  den  elementar-experimentellen  Unterricht ­
  Rücksicht  genommen  werden  musste,  und  das  Augenmerk ­
  weniger  auf  Mess-  und  solche  zu  feineren  Untersuchungen ­
  Verwendbare  Instrumente  gerichtet  werden  konnte,
so  befinden  sich  doch  auch  viele  bemerkenswerthe  Apparate
in  der  Sammlung  und  verdienen  erwähnt  zu  werden:  ein
sorgfältig  gearbeitetes  Barometer  mit  Mikroskopablesung  aus
der  Werkstätte  des  k.  k.  polytechnischen  Institutes;  eine
grosse  Holtz’sche  Elektromaschine  mit  einfach  rotirender
Scheibe  von  45  Centimeter  Durchmesser;  ein  Babinet’scher
Compensator  sammt  Gestelle  zur  Untersuchung  des  reflectirten
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.