Vorausgesetzt wird die Kenntnis des Ein'
färbens der Platte, ganz nach der üblichen
Art der Kupferdrucker. Die Plattenränder
werden aber nicht mit Lauge, sondern mit
dem trockenen Putzlappen rein gewischt.
Noch vor dem Einfärben verfertigt man
eine Papierwanne, vergleichbar der Ent'
wicklerschale für photographische Zwecke,
nur sehr genau der Plattengröße angepaßt
auf folgende sehr einfache Weise: Man
legt die Kupferplatte auf ein um wenige
Zentimeter größeres Stück Karton, ritzt
hart an den vier Rändern nicht tiefer ein
als gerade nötig, um das Papier an dieser
Stelle einzuknicken, wodurch sich die
Seitenwände ergeben, die ich vertikal auf'
gestellt an drei Ecken mit Spannleisten
verbinde, während ich die vierte offen lasse,
sogar etwas erweitere, da sie für das A '
fließen des Kollodiums bestimmt ist. In
diese Wanne paßt nun die Platte genau
hinein, da sie ja der Bodengröße der Wanne
entspricht, und wird nun hier, im emge'
färbten Zustande, mit einer 37,prozentigen